Hamilton rechtfertigt Fernbleiben von Fan-Event

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Einen Tag nach der großen Fan-Show in London kehrt auch Local-Hero Lewis Hamilton in den Formel-1-Zirkus zurück.

Bei der Fahrer-Pressekonferenz in Silverstone auf sein Fernbleiben angesprochen, betont der Mercedes-Pilot die Wichtigkeit der idealen Vorbereitung.

"Ich habe mich in den letzten Tagen erholt. Die Weltmeisterschaft ist das Wichtigste. In Silverstone wartet ein intensives Wochenende, es ist ein Pflicht-Sieg für einen britischen Fahrer. Da will ich bestmöglich dafür bereit sein", sagt der 32-Jährige.

Bestmöglich heißt in Hamiltons Fall Urlaub auf Mykonos, wo er gemeinsam mit Model Winnie Harlow (22) unter anderem beim Schampus-Trinken am Strand abgelichtet wurde.



Dass er mit seinem Fernbleiben nicht nur sein Team und den neuen F1-Besitzer Liberty, sondern vor allem tausende Fans enttäuscht hat, lässt ihn nach außen hin kalt: "Ich weiß nicht, warum ich der einzige Fahrer war, der nicht dort war. Jeder hat das Recht gehabt, selbst zu entscheiden. Die Saison war für mich eben ziemlich intensiv. Ich glaube, dass ich micht jetzt bestmöglich vorbereitet habe."

"Spielt keine Rolle für das Wochenende"

Auch an mögliche positive Auswirkungen auf sein Rennwochenende durch seine Teilnahme am Event in London glaubt Hamilton nicht. Von den Buhrufen am Trafalgar Square bekam er nichts mit: "Das was am Mittwoch war spielt keine Rolle für das, was am Wochenende passieren wird. Ich liebe diesen Grand Prix und das Rennen. Ich versuche, das Wochenende mit den Fans zu genießen."

Vor einer Woche habe er sowohl Liberty als auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff darüber informiert, nicht nach London zu kommen. "Sie waren sehr verständnisvoll", so Hamilton.

Angesprochen auf einen möglichen Streit zwichen ihm und Wolff, der nach dem emotionsgeladenen Grand Prix von Aserbaidschan bei einer Geburtstagsfeier von Sebastian Vettel auftauchte, kann der dreifache Weltmeister nur lachen. "Ich habe darauf keine Antwort. Das war die dümmste Frage, die ich je gehört habe", so Hamilton.


Die besten Bilder des F1-Fan-Events in London:

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Auf weitere Fragen zu dem Thema will der 32-Jährige nicht näher eingehen. "Ich habe alles dazu gesagt. Die Fans bedeuten mir alles, das ist kein Geheimnis. Ich glaube, wir müssen Entscheidungen treffen und dazu stehen. Das tue ich. Ich will alles geben, am Wochenende zu glänzen und den Grand Prix zu gewinnen. Mein Wille ist größer als je zuvor."

Ricciardo: "War Möglichkeit, Liberty Unterstützung zu zeigen"

Und wie stehen die anderen Fahrer zur Entscheidung von Hamilton? "Das muss jeder selbst entscheiden. Wir sind alle erwachsen. Natürlich steht Lewis jetzt im Rampenlicht, weil er als einziger nicht da war. Er macht es lange genug um zu wissen, was er tut", sagt Daniel Ricciardo, der am Podium neben dem Briten sitzt.

Für den Australier ist aber auch klar: "Es war eine gute Möglichkeit, die Fans zu erreichen und Liberty unsere Unterstützung zu zeigen. Immerhin sind sie gerade dabei, etwas aufzubauen."

Spielberg-Sieger Valtteri Bottas erklärt: "Solche Events motivieren gerade Kinder ganz besonders. Es ist für viele die einzige Möglichkeit, die Formel 1 live zu sehen. Ich habe damals die Formel 1 nur im Fernsehen verfolgt und Videospiele gespielt. Live habe ich Formel-1-Autos erst 2010 gesehen."

Während die neben Hamilton sitzenden Ricciardo, Daniil Kvyat und Pascal Wehrlein für eine Neuauflage eines solchen City-Events sofort ihre Zusage gaben, blieb Hamilton zurückhaltend: "Ich würde erst darüber entscheiden, wenn es dazu kommen würde."

Textquelle: © LAOLA1.at

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