Unmut über Funkverbot in der Formel 1

Aufmacherbild Foto: © getty

Das Funkverbot in der Formel 1 machte beim GP von Europa nicht nur Mercedes zu schaffen, auch Ferrari kämpfte in Baku mit den seit 2016 strengeren Regeln.

Kimi Räikkönen bekam seine Elektronik-Probleme nicht in den Griff, die Ferrari-Box durfte aber nicht helfen.

"Ist alles in Ordnung? Lass es mich so sagen: Ist es dasselbe wie im letzten Rennen?", funkte der Finne. "Ich kann nicht antworten Kimi, sorry", so die Antwort seines Ingenieurs. 

"Natürlich kannst du ja oder nein sagen!", erwiderte ein genervter Räikkönen.

Räikkönens verzweifelter Funkspruch im Wortlaut:

"Wir hatten eine verrückte Situation, weil wir an gewissen Punkten zugehört haben wie der Fahrer gefragt hat, aber wir nicht antworten konnten", erklärte Ferrari-Teamchef Arrivabene.

"Kann ich Vorschläge machen?"

Auch Lewis Hamilton war mit seinen Setting-Problemen auf sich alleine gestellt. 

"Vielleicht beende ich das Rennen nicht. Ich versuche jetzt einfach mal alles zu ändern", meldete der Weltmeister. "Das empfehlen wir dir nicht, Lewis", so die Antwort seines Ingenieurs Peter Bonnington. 

Hamilton versuchte daraufhin das Funkverbot kreativ zu umgehen: "Kann ich Vorschläge machen, und ihr sagt mir, ob das in Ordnung ist?" Er wurde allerdings von seiner Crew enttäuscht: "Nein, das ist nicht erlaubt".

"Regel ergibt keinen Sinn"

Darüber, ob die neuen Funk-Regeln ihren Zweck - die Rennen spannender zu machen - wirklich erfüllen, ist man sich in der Formel 1 noch nicht einig. 

"Ich denke, es könnte es manchmal interessanter machen, Konversationen zwischen uns und den Fahrern zu hören", findet Arrivabene. 

"Ich sehe da keinen Zugewinn", zeigt sich auch Hamilton vom Funkverbot genervt. Sein Teamchef Toto Wolff sieht ebenfalls noch Verbesserungsbedarf. "Die Autos sind heute sehr kompliziert und in Sachen Technologie sehr fortschrittlich. Wir müssen die Regeln anschauen", fordert der Wiener.

Fernando Alonso findet noch deutlichere Worte: "Diese Regel hat von Anfang an keinen Sinn ergeben. Sie geben uns ein Raumschiff zum Fahren - mit all der Technologie, die wir haben - und jetzt bekommen wir keine Informationen mehr".


Baku präsentiert sich bei der Formel-1-Premiere von seiner besten Seite.

Bild 1 von 33 | © GEPA

So auch Nico Rosberg. Er gewinnt den ersten GP von Europa in Aserbaidschan.

Bild 2 von 33 | © getty

Die besten Bilder aus Baku:

Bild 3 von 33 | © getty
Bild 4 von 33 | © getty
Bild 5 von 33 | © getty
Bild 6 von 33 | © getty
Bild 7 von 33 | © getty
Bild 8 von 33 | © GEPA
Bild 9 von 33 | © getty
Bild 10 von 33 | © getty
Bild 11 von 33 | © getty
Bild 12 von 33 | © getty
Bild 13 von 33 | © getty
Bild 14 von 33 | © getty
Bild 15 von 33 | © getty
Bild 16 von 33 | © getty
Bild 17 von 33 | © getty
Bild 18 von 33 | © GEPA

Nico Rosberg hat seinen Spaß in Baku.

Bild 19 von 33

Der Mercedes-Pilot holt sich die Pole vor Sergio Perez und Daniel Ricciardo.

Bild 20 von 33 | © getty

Die besten Bilder der Formel-1-Premiere in Baku:

Bild 21 von 33 | © getty
Bild 22 von 33 | © getty
Bild 23 von 33 | © GEPA
Bild 24 von 33
Bild 25 von 33
Bild 26 von 33
Bild 27 von 33
Bild 28 von 33
Bild 29 von 33
Bild 30 von 33
Bild 31 von 33
Bild 32 von 33
Bild 33 von 33
Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare