Monaco-GP wegen Bauprojekt vor dem Aus?

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Verliert die Formel 1 das Highlight der Saison? Wenn es nach der Warnung des Präsident des Automobil-Clubs Monaco geht, dann ja.

Grund ist ein Bauprojekt im Hafen von Monaco. "Wenn das Projekt Wirklichkeit wird, dann würde es automatisch das Ende des GP der Formel 1 bedeuten", so ACM-Präsident Michel Boeri.

Auf einem Areal am Hafen soll ein neues Viertel mit Wohnungen, Geschäften, Restaurants und Museen entstehen. Die Fläche wird beim GP aber für die Organistion und Technik benötigt.

Alternativen werden gesucht

Laut Caroli-Gruppe, die das Bauprojekt umsetzt, wird nach Alternativ-Flächen gesucht. Ein Vorhaben, dass für Boeri keinen Erfolg bringt: "Eine sorgfältige Prüfung bezüglich Alternativen hat stattgefunden. Diese hatte für den technischen Plan aber keinen Erfolg."

Der ACM wolle Entscheidungen der "fürstlichen Regierung zu Infrastruktur, Wirtschaft und Kultur nicht kommentieren." Aber: "Wir nehmen die Verantwortung für die Automobil-Wettkämpfe wahr und waren vor den unheilvollen Konsequenzen, die diese Bau-Realisierung für den F1-GP und andere monegassische Automobil-Wettkämpfe nach sich ziehen würde."

Der Automobilclub bringt als Alternative eine Reduzierung des Projekts ein. Demnach sollen nur die Museen in Wassernähe umgesetzt werden. Damit würde die Fläche für die TV-Trucks erhalten bleiben. Allerdings sieht das Projekt die Finanzierung der Museen durch den Verkauf der Geschäfts- und Wohngebäude vor.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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