Mercedes verstärkt Radaufhängungen

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Mercedes zieht die Konsequenzen aus dem Crash von Nico Rosberg im dritten Training zum GP von Österreich und verstärkt für das Rennen (14 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) die Radaufhängungen an beiden Boliden.

Der Grund für Rosbergs Einschlag in die Leitplanken waren aber nicht wie zunächst vermutet die äußeren, in der Kritik stehenden, gelben Kerbs, sondern die davor montierten roten, die für unerwartet hohe Vibrationen an den Rädern bzw. Reifen gesorgt hatten.

Rosberg von Startplatz sechs

Nico Rosberg scheint indes in der von der FIA veröffentlichten provisorischen Startaufstellung als Sechster auf, nachdem es ursprünglich geheißen hatte, der Deutsche werde durch seine Fünf-Plätze-Strafe auf Position sieben rutschen. Die Berechnungsmethodik der FIA ist speziell:

Weil die Strafen nach der Reihenfolge ihrer Bearbeitung angewendet werden, wurde zunächst Sebastian Vettel in der provisorischen Startaufstellung von vier auf Platz neun verschoben. Der Grund: Ferrari hatte die FIA rund drei Stunden früher als Mercedes von dem Getriebewechsel informiert. Der frei gewordene vierte Platz bleibt danach leer, zählt aber trotzdem für die Berechnung.

Wenn in einem zweiten Schritt also Rosberg fünf Positionen nach hinten rutscht, landet er zwischen Daniel Ricciardo und Valtteri Bottas. Wenn am Ende die Lücken auf den Plätzen zwei und vier "geschlossen" werden, indem die Fahrer aufrücken, ergibt sich für Rosberg Platz sechs.


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