Mercedes schlägt im 2. Training zurück

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Nach der Bestzeit von Sebastian Vettel im ersten Training für den GP von Spanien in Barcelona gibt in der zweiten Session wieder Mercedes den Ton an.

WM-Leader Nico Rosberg setzt sich in 1:23.922 Minuten mit 0,254 Sekunden Vorsprung auf Kimi Räikkönen im Ferrari durch. 

Weltmeister Lewis Hamilton unterläuft ebenso wie Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ein Fehler in seiner schnellen Runde. Der Mercedes-Pilot (+0,719 Sek.) wird vor dem Deutschen (+1,095 Sek.) Dritter.

Die Top-Fünf komplettiert Carlos Sainz im Toro Rosso.

Dahinter landen Daniel Ricciardo (Red Bull/+1,272), Fernando Alonso (McLaren/+1,420) sowie Max Verstappen im Red Bull (+1,453).

Rätselraten bei Hamilton

Hamilton rätselte etwas über das Verhalten seines Autos: "Es fühlt sich nicht großartig an diesmal. Ich weiß nicht, ob es die Reifen sind oder der Wind, aber es fühlt sich etwas anders an als bei den Testfahrten. Wir haben noch viele Hausaufgaben zu erledigen." Sein Mercedes F1 W07 Hybrid, der in Spanien bereits mit dem vierten Energierückgewinnungssystem ausgestattet ist, lief nach der Pannenserie von zuletzt jedoch stabil.

"Am Vormittag war es sehr gut, am Nachmittag nicht schlecht. Alles in allem war es okay. Wir können noch am Setup des Autos arbeiten, und dann werden wir sehen", sagte Vettel im Anschluss. "Wir wissen, dass unsere Gegner sehr stark sind. Das wird eine harte Challenge."

Sein Talent aufblitzen ließ Max Verstappen nach seinem Blitzwechsel von Toro Rosso zu Red Bull Racing. Der Niederländer drehte am Vormittag 29 Runden und untermauerte bei trockenen Bedingungen, dass er wohl keine lange Eingewöhnungsphase in seinem neuen Arbeitsgerät brauchen wird. In seiner elften Runde beklagte er sich über Funk zwar über Probleme bei der Beschleunigung, konnte aber dennoch weiterfahren und erreichte noch die sechstbeste Zeit. Im zweiten Training war Verstappen Achter.

Richtungsweisendes Rennen

Etwas mehr an der Feinabstimmung justiert werden muss offenbar noch bei Daniil Kwjat, der Verstappen bei Toro Rosso ersetzt. Der Russe, dem vor allem der Sitz Probleme bereitete, beendete die Trainings mit den Rängen 12 und 15. Überraschender Fünfter war nach Platz acht am Vormittag sein Teamkollege Carlos Sainz. Der Australier Daniel Ricciardo steuerte den zweiten Red Bull auf die Positionen fünf bzw. sechs.

Der 4,655 Kilometer Rundkurs nördlich von Barcelona, der den Fahrern wegen der hier stattfindenden Tests bestens bekannt ist, gilt als für die Saison richtungsweisende Strecke. Wer auf dem Circuit de Catalunya schnell ist, hat in der Regel auch gute Karten in Hinblick auf die weitere Saison.

Die Formel 1 ist zurück in Europa - in Barcelona packen die Formel-1-Teams wieder ihre Motorhomes aus. Die Bilder:

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Unverkennbar - Ferrari

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Kleinere Brötchen bäckt man bei Manor Racing

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F1-Neuling Haas gibt sich auch (noch?) bescheiden

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Die Red Bull Energy Station

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Das weltmeisterliche Zuhause von Mercedes

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Williams

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Renault

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Force India

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Ferrari

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Reifenausrüster Pirelli

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