Mercedes richtet Fokus bereits auf 2017

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Zwar sind erst elf der 21 Saisonrennen absolviert, dennoch liegt bei Mercedes der Fokus bereits auf dem Jahr 2017.

Da sich die Autos in der kommenden Saison aufgrund neuer Regeln stark verändern - sie werden breiter, schneller und damit schwerer beherrschbar - benötigen die Teams mehr Zeit für die Entwicklung.

"Jede Woche müssen wir analysieren, wie viele Ressourcen wir in Richtung des 2017er-Projekts verschieben wollen. Das ist eine knifflige Angelegenheit", sagt Motorsportchef Toto Wolff.

"Wenn du ein paar Wochen hinten dran bist, findest du dich am Ende möglicherweise viel weiter hinten wieder", merkt der Wiener mit Blick auf den Entwicklungswettlauf der Teams an.

Überlegenheit macht sich bezahlt

Rosberg führt die WM vor dem elften von 21 Rennen mit einem Punkt Vorsprung auf Teamkollege Hamilton an. Die Verfolger liegen bereits deutlich zurück. Angesichts der Überlegenheit der Silberpfeile will Teamchef Wolff nicht mehr lange den Fokus auf das aktuelle Auto legen.

"Einige Teams stoppten ihre Weiterentwicklung für 2016 sehr früh. Dadurch erhielten sie einen Vorteil, da die Lernkurve zu Beginn sehr steil ist", erklärt der Wolff.


Nico Rosberg stellt den Kurs in Budapest vor:


Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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