Testpilot oder mehr? Magnussen vor Renault-Deal

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Kevin Magnussen steht vor einem Engagement bei Renault.

Der Däne befand sich laut einem Bericht des britischen "Telegraph" auf einem Werksbesuch bei den Franzosen, wo er vermutlich als Test- bzw. Ersatzfahrer unter Vertrag genommen wird.

Allerdings wird auch nicht ausgeschlossen, dass Magnussen ein fixes Cockpit bekommt und Pastor Maldonado damit verdrängt. Grund für den Wechsel seien Probleme mit dem Sponsor des Venezolaners PDVSA.

Probleme bei Maldonados Sponsor

Der staatliche Ölkonzern ist wegen des weltweiten Ölpreisverfalls in Turbulenzen geraten. Bisher unterstützte PDVSA Maldonado mit 30 bis 35 Millionen Euro pro Jahr. Er gilt damit als wertvollster "Paydriver" im Feld.

Laut derzeitigem Stand ist der 30-Jährige mit einem Vertrag für 2016 ausgestattet, allerdings ist Renault nicht so sehr auf die finanzielle Mitgift angewiesen wie Vorgänger Lotus. Zudem soll auch der zweite Pilot Jolyon Palmer zusätzliches Geld mitbringen.

Magnussen ist ehemaliger Sieger der Renault-World-Series und fuhr in seinem allerersten Formel-1-Rennen 2014 in Australien als Zweiter auf das Podest. Nach seiner Debütsaison verlor er sein Cockpit bei McLaren an Fernando Alonso.

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