"Wenn die Chefs etwas wollen, wird es gemacht"

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Vor dem GP von Spanien in Barcelona meldet sich Daniil Kvyat erstmals zu seinem Wechsel von Red Bull Racing zu Toro Rosso zu Wort.

"Die Entscheidung war auch für mich ein Schock", so der Russe auf der Pressekonferenz. "Ich habe immer alles auf der Strecke gegeben. Das wird sich nicht ändern." Bei Toro Rosso sei er "herzlich willkommen geheißen" worden.

Eine Spitze kann er sich aber nicht verkneifen: "Es gab keine wirkliche Erklärung. Wenn die Chefs etwas wollen, dann wird es gemacht."

Will sportliche Antwort geben

Diplomatischer ergänzt er: "Fallen gelassen klingt ein bisschen hart, ich habe ja immer noch eine Chance bei Toro Rosso." Er habe aber immer alles für Red Bull gegeben: "Deswegen sehe ich keinen Grund. Da muss man die Bosse fragen."

Er will jedenfalls eine Antwort auf der Strecke geben: "Es wird interessant sein, wer die besseren Resultate für die Teams bringen kann."

Anruf auf der Coach

Der Russe verrät auch, wo er die Nachricht erhalten hatte: "Ich war in Moskau, bin auf dem Sofa gelegen und eine TV-Serie angeschaut. Dann kam der Anruf, wir haben etwa 20 Minuten geredet. Danach bin ich zurück zum Sofa und habe meine Serie zu Ende geschaut", erzählt der 22-Jährige. Konkret habe es sich dabei um eine Folge von "Game of Thrones" gehandelt.

Dass er zu früh zu Red Bull gekommen und mit dem Druck nicht zurecht gekommen sei, verneint er. "Ich bin sieben Jahre Teil von Red Bull gewesen. Andere haben auch Druck gehabt."

Kein Groll gegen Verstappen

Gegen Max Verstappen hege er keinen Groll. Die beiden hätten vor der Pressekonferenz im Fahrerlager schon einmal kurz miteinander gesprochen.

"Es gibt nicht viel zu sagen. Wir müssen jetzt beide hart arbeiten, die Sache ist ziemlich klar." Böses Blut gibt es offenbar nicht. "Wir haben uns immer respektiert. Wir haben gerade vorher noch darüber geredet, wann wir gemeinsam Go-Kart-Fahren gehen."

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