Falscher Mercedes-Boss zwei Jahre in Haft

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Bei einem Prozess in England wurde ein Mann verurteilt, der sich als operativer Leiter des F1-Teams Mercedes augegeben hatte.

In dieser Funktion bestellte der 37-jährige Stuart Howatson unter anderem Computer und Sicherheitsmaterial von umgerechnet mehr als 1,2 Millionen Euro. 

Insgesamt wurde er in zwölf Betrugs-Anklagepunkten und wegen Diebstahls schuldig gesprochen. Er hatte einem Mann bei einem angeblichen Job-Angebot über 2.000 Dollar gestohlen.

Howatson wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Mit Teamkleidung in Luxushotels

Um den betrügerischen Schein zu wahren, soll er bei seinen Terminen als Leiter des operativen Geschäfts der Silberpfeile sogar Teamkleidung getragen haben.

So sehen die F1-Boliden in der Saison 2016 aus:

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Renault RS16

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Die Franzosen präsentieren kurz vor Saisonbeginn eine neue, gelb-goldene Lackierung:

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Manor MRT05 Bild 26 von 61
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Force India VJM09 Bild 31 von 61 | © GEPA
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Haas VF16 Bild 34 von 61 | © GEPA
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Ferrari SF16-H Bild 39 von 61
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Red Bull Racing - das neue Design am Auto von 2015 Bild 43 von 61
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McLaren MP4-31 Bild 48 von 61
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Williams FW38 Bild 51 von 61
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Sauber C35

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Toro Rosso STR11

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Übernachtungen in Luxushotels blieben unbezahlt, bestellt habe er diese mithilfe gefälschter E-Mail-Adressen. Howartson soll auch Verhandlungen mit Fachkräften für offene Stellen im Rennstall geführt haben, zum Teil auch im Ausland.

Ein Ingenieur, den Howatson in Köln zu einem Bewerbungsgespräch getroffen hatte, berichtet davon, dass sein Gegenüber genaue Kenntnisse über das F1-Team gehabt haben soll.

Richter Derek Sweeting meinte: "Sie haben Ihre Betrügereien mit außerordentlich überzeugendem Geschick durchgeführt."

Verschiedene Persönlichkeitsstörungen

Die Verteidigung hielt fest, dass Howatson an verschiedenen Persönlichkeitsstörungen leide, deshalb habe er sich als andere Person ausgegeben. Er wollte sich als wichtiger Mensch voller Macht fühlen.

Letztlich wurde die Strafe von zwei Jahren um ein Drittel gekürzt, weil sich der Angeklagte für schuldig erklärt hat.

Mercedes bedauert entstandenen Schaden

In einer Stellungname bedauert Mercedes den Schaden und den Ärger, den das Verhalten verursacht hat. Sowohl bei Außenstehenden, als auch innerhalb der Firma.

"Wir sind froh, dass dieser Fall nun abgeschlossen wurde", so das Statement.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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