Irvine: "Er hat überhaupt nichts erschaffen"

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Eddie Irvine will von den oft gepriesenen Führungsqualitäten seines ehemaligen Ferrari-Teamkollegen Michael Schumacher nichs wissen.

"Er hat überhaupt nichts erschaffen. Das ist alles frei erfunden", so der 50-Jährige gegenüber "Sky Sports F1". Irvine legt nach: "Es ist unglaublich, wie viele haarsträubende Fehler er bei der Setup-Arbeit gemacht hat."

Der Nordire lobt aber das Fahrkönnen Schumachers: "Sobald er ins Auto stieg, wussten alle, dass er zu großen Leistungen fähig ist."

Dass Schumacher von Anfang an die klare Nummer eins im Team gewesen wäre, bestreitet Irvine. "Sicher, ich habe damals einen Vertrag unterschrieben, mit dem ich mich zum Einhalten der Anweisungen des Teams verpflichtet habe. Wäre aber die Situation eingetreten, dass ich schneller gewesen wäre als Michael, dann hätte das Team gesagt 'Lasst uns auf Irvine setzen'", erklärt der Vizeweltmeister von 1999.

Von 1996 bis 1999 waren Schumacher und Irvine bei Ferrari Teamkollegen. In dieser Zeit holte der Deutsche 16 Rennsiege bevor er sich im Juli 1999 in Silverstone das Bein brach und dadurch sechs Rennen verpasste. Während der Abwesenheit von Schumacher holte Irvine zwei seiner vier Rennsiege. Von 2000 bis 2002 stand er anschließend bei Jaguar unter Vertrag und holte dort noch zwei dritte Plätze.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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