Hamilton: "Wir würden es bereuen"

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Weltmeister Lewis Hamilton bereitet die verspätete Einführung des Cockpitschutzes Halo ab 2018 Sorgen.

"Wenn wir Pech und einen Zwischenfall in den kommenden eineinhalb Jahren haben und wir wissen, dass wir eine Lösung gehabt hätten, würden wir es bereuen", sagt der Mercedes-Pilot.

"Es sieht nicht gut aus, das wissen wir selbst, aber diese 17 Prozent kann man nicht ignorieren", betont Hamilton. Um 17 Prozent soll Halo, ein ringförmiger Titanbügel über dem Kopf des Fahrers, die Überlebenschancen erhöhen.

"Hoffe, dass keinem etwas passiert"

"Und es wird mit der Zeit hoffentlich weiter entwickelt auf 30 Prozent, 40 Prozent Ende 2017", sagt der Brite. "Ich hoffe, dass in dieser Zeit, in der wir es drauf haben könnten, keinem etwas passiert, mich eingeschlossen."

Hamilton war ursprünglich ein absoluter Gegner eines Cockpitschutzes, ließ sich dann aber überzeugen. Nach Angaben des deutschen Ferrari-Stars Sebastian Vettel befürworten 95 Prozent der Fahrer den Schutz.

Die Strategie-Kommission der Motorsport-Königsklasse hatte am Donnerstag beschlossen, erst ab 2018 die Cockpits mit einem Schutz zu versehen und nicht - wie zunächst angenommen - schon ab dem kommenden Jahr. Das System "Halo" sei dabei eine starke Option, hieß es vom zuständigen Gremium.

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