Hamilton schnappt sich die zweite Bestzeit

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Lewis Hamilton schlägt im zweiten Training für den GP in Sotschi zurück. Nach der Bestzeit von Nico Rosberg im ersten Training ist der Brite in der zweiten Session der Schnellste.

Hamilton hat 0,652 Sekunden Vorsprung auf Ferrari-Pilot Sebastian Vettel. Rosberg reiht sich mit 0,867 Sekunden Rückstand auf Rang drei ein. Dahinter folgt mit Kimi Räikkönen der zweite Ferrari-Pilot.

Daniel Ricciardo verliert im Red Bull 1,501 Sekunden und belegt Rang fünf. Dahinter folgen Bottas, Kvyat und Button.

Vettel rollt aus

Vettel kann im zweiten Training nur wenige Runden drehen. Sein Ferrari rollt nach etwa einer halben Stunde auf der Start-Zielgeraden aus - offensichtlich mit einem Elektronikproblem.

"Was wir bisher sehen konnten, war, dass sie stark sind", lobte Vettel die beiden Mercedes-Piloten.

Selten bekamen die Zuschauer so viele Dreher zu sehen wie im Freitag-Training in Sotschi. Ob Vettel, Hamilton oder Jenson Button - kaum ein Fahrer, der nicht einen kleinen Abflug machte.

Rosberg bleibt cool

Der überlegene WM-Spitzenreiter Rosberg indes spulte sein Programm cool ab. Nach der ersten eineinhalbstündigen Einheit sicherte sich der Gewinner der ersten drei WM-Läufe des Jahres die Bestzeit, erst am Nachmittag musste der 30-jährige Deutsche Hamilton und Vettel den Vortritt lassen.

"Es ist schwierig, es auf dem Kurs hinzubekommen, weil es nur ein kleines Fenster gibt, in dem die Reifen perfekt arbeiten, und außerdem gibt es viele Stellen, wo man leicht Fehler machen kann", meinte Rosberg, der mit dem Fahrgefühl zufrieden war.

Von einem gelungenen Tagespensum konnte bei Vettel dagegen keine Rede sein. Mit seiner bereits dritten Ferrari-Antriebseinheit in dieser Saison und einem neuen Frontflügel war das zweite Freie Training für ihn vorzeitig beendet. Während die Silberpfeile auf dem Asphalt Runde um Runde drehten, saß Vettel neben seiner "Margherita" und machte sich auf einem Blatt Papier eifrig Notizen. Rund 20 Minuten vor Ende des Trainingstages hieß es für ihn auch offiziell: Session beendet. Vettels finnischer Teamkollege Kimi Räikkönen fuhr die viertbeste Zeit auf dem russischen Asphalt.

"Ein konstruktiver Tag"

Bei ihrer Tour durch den Olympia-Park hatten Hamilton, der die ersten beiden Auflagen in Sotschi gewonnen hat, und Rosberg definitiv mehr Spaß als Vettel. Mit aufgerüsteten Motoren konnten die Silberpfeil-Piloten wichtige Erkenntnisse für den Grand Prix am Sonntag sammeln (Start: 14.00 Uhr). "Es war ein konstruktiver Tag, um in das Wochenende zu starten", resümierte Hamilton. "Wir haben das meiste unseres Programms erledigt."

Mit 75 Punkten kann Rosberg vor dem vierten Saisonrennen die Maximalausbeute vorweisen. Der Sohn des finnischen Ex-Weltmeisters Keke Rosberg hat schon 36 Punkte Vorsprung auf Hamilton, Vettel fehlen bereits 42 Zähler auf seinen in diesem Jahr bisher dominierenden Landsmann.


Red Bull Racing testet im Rahmen des F1-GP von Russland ein Modell eines Cockpitschutzes.

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Das System hört auf den Namen "Canopy" (Vordach) - erinnert an eine Windschutzscheibe. Im Gegensatz zum System "Halo" kommt es ohne Strebe im vorderen Bereich aus.

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