Ricciardo hat die Enttäuschung verdaut

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Zwei Wochen nach dem für ihn enttäuschenden Ausgang des Monaco-Grand-Prixs haben sich die Wogen bei Daniel Ricciardo geglättet.

"Ich habe der Sache ein paar Tage zum Abkühlen gegeben", sagt der Australier in der Pressekonferenz vor dem Montreal-Wochenende.

"Das Team hat sich in der Fabrik zusammengesetzt und einige Abläufe geändert. Es ist gut, dass sie die Sache ernst nehmen. Mir wurde versichert, dass so etwas nicht noch einmal passiert - das ist, was ich hören wollte und gebraucht habe."

Ricciardo verlor den Sieg im Fürstentum durch einen verpatzten Boxenstopp seines Teams Red Bull Racing, als man die gewünschten Supersoft-Reifen nicht rechtzeitig parat hatte und der Australier viele Sekunden auf seine neuen Gummis warten musste.

Kein drittes Unglück

Über den Missmut, den er unmittelbar nach dem verpatzten Rennen an den Tag legte, zeigt sich der RB-Pilot reuig: "Es war wohl nicht gesund, meine Gedanken gleich so geradeaus zu sagen. Klar, ich war ein paar Tage verärgert, aber solche Dinge passieren - es ist unglücklich, dass es zweimal hintereinander der Fall war", erinnert sich Ricciardo auch an seinen Reifenschaden von Barcelona. "Aber ich habe immer noch viel Vertrauen in das Team."

Hoffnung auf eine schnelle Revanche lebt aber beim "Honey Badger". Das Motoren-Upgrade von Renault könnte der Performance des Teams, dessen Chassis schon in den letzten Jahren gut auf die kanadische Strecke zu passen schien, einen ordentlichen Schub verpassen.

"Das wäre eine tolle Art, um zurückzuschlagen. Realistischerweise werden es wieder die Mercedes sein, die es zu schlagen gilt. Aber vielleicht können wir die Nächstbesten sein."

 

Nico Hülkenberg stellt den Kurs von Montreal vor:

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