Wolff: "Wir hatten das Rennen verloren"

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Die richtige Taktik, ein bravourös kämpfender Lewis Hamilton und etwas Glück waren die Zutaten für den Mercedes-Sieg beim Grand Prix von Spanien.

"Wir hatten das Rennen eigentlich verloren", gibt Motorsport-Chef Toto Wolff bei "RTL" zu, dass die Virtual-Safety-Car-Phase dem Weltmeister-Team in die Karten gespielt hat.

Dabei zögerten die Silber-Strategen den Stopp so lange hinaus, damit Sebastian Vettel nicht mehr unter dem Virtual Safety Car mit einem Stopp kontern konnte. "Unser Stratege James (Vowles, Anm.) hat einen brillanten Job gemacht und dieses verlorene Rennen zurückgeholt", so Wolff.

Vettel: "Wir haben alles getan"

Sein Gegenüber Maurizio Arrivabene hadert natürlich mit vergebenen Chance auf den dritten Saisonsieg für Vettel: "Sebastian hat ein bisschen Zeit hinter Bottas und dann durch das VSC verloren. Aber das ist Racing und wir müssen es akzeptieren."

"Wir haben alles getan, was möglich war und ich glaube, das Resultat ist immer noch sehr gut", kann Vettel, der sich lange gegen das entscheidende Manöver seines Kontrahenten wehrte und von den Fans zum "Driver of the day" gewählt wurde, mit Platz zwei gut leben.

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"Wir haben erwartet, dass Lewis zum Schluss vielleicht Probleme mit den Reifen bekommen würde, aber das ist nicht passiert. Ich schätze, im Laufe des Wochenendes hat die Strecke so viel Gummi abbekommen, dass es für Lewis vielleicht leichter geworden ist, die weiche Mischung am Leben zu erhalten", analyisert der vierfache Weltmeister.

Hamilton erschöpft und euphorisch: "So soll Rennsport sein"

Bei der Wahl des Zeitpunkts des Boxenstopps bewiesen die Italiener kein gutes Händchen. Vettel: "Vielleicht hätten wir den Stopp anders timen sollen. Sie haben dann Bottas als Bremsklotz draußen gelassen, das gehört dazu." In der WM liegt Vettel vor dem Klassiker in Monaco jetzt nur noch sechs Punkte vor Hamilton.

Der Mercedes-Pilot wirkte nach dem Rennen sichtlich erschöpft und freute sich daher umso mehr über einen hart erkämpften Erfolg. "So soll Rennsport sein. Es ist wirklich ein Privileg gegen so einen tollen Fahrer anzutreten. Das war ein Duell, so pur, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Von mir aus kann das jedes Mal so sein."

Die Fans hätten bestimmt nichts dagegen.



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