Mateschitz: F1-Rechte immer ein Thema

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Durch das bevorstehende Ende der Formel 1 im ORF ab 2020 könnte sich ein österreichischer Privat-Sender die Übertragungsrechte sichern.

Im Interview mit den "Salzburger Nachrichten" will Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz nicht ausschließen, dass die Königsklasse nach der ORF-Ära auf Servus TV zu sehen ist.

Zwar hätten die Rechte auf den ersten Blick keine Priorität für ihn, da auch RTL im deutschsprachigen Raum im Free TV überträgt. "Insgesamt ist die Formel 1 für uns natürlich immer ein Thema. Aber im Detail haben wir uns damit noch nicht beschäftigt", so Mateschitz.

MotoGP "die beste Motorsportserie"

Im Moment sei Servus TV mit der Übertragung der MotoGP gut aufgestellt. "Die MotoGP ist wahrscheinlich derzeit weltweit die beste Motorsportserie. Wir haben hier ein junges, engagiertes und vor allem sehr kompetentes Team, das gute Arbeit macht. Die Reichweiten im ersten Jahr können sich sehen lassen", freut sich der Mäzen.

Wie es mit der Übetragung der Formel 1 unter dem neuen Inhaber "Liberty Media" weitergeht, gilt es noch abzuwarten. Bereits kurz nach der Übernahme kündigten die US-Amerikaner an, die Rennen selbst im Live-Stream anbieten zu wollen. Eine dementsprechende Technologie zur Übertragung ohne Zeitverzögerung wurde bereits in Kooperation mit Entwickler "Tata Communications" ausgearbeitet.

Noch laufen die Millionen-Verträge mit zahlreichen Fernsehstationen, unter anderem mit dem ORF. Kurzfristig ist eine Lösung also nicht zu erwarten. Die wegfallenden Fernsehgelder müssten mit Streaming-Einnahmen kompensiert werden. Für die MotoGP oder auch die Langstrecken-WM (WEC) werden kostenpflichtige Streams bereits angeboten.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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