Alonso dank Indy im F1-Aufwind?

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Erster Lichtblick für Fernando Alonso und McLaren-Honda in dieser Formel-1-(Seuchen-)Saison.

Der Spanier schaffte im Qualifying für den Grand Prix von Spanien erstmals in diesem Jahr den Einzug in Q3 und stellte seinen Boliden auf Startplatz sieben. 

"Bevor wir hierher gekommen sind, war Q3 ein Traum, aber keine realistische Option", gesteht Alonso. "Die Updates haben aber gut funktioniert, also war ich für die Quali mehr oder weniger optimistisch. Vielleicht nicht so optimistisch, dass es für Platz sieben reichen könnte. Aber das war einfach ein sehr guter Tag."

Im Oval gelernt, schnell zu fahren 

Eine echte Erklärung für seine gute Performance hat Alonso nicht. "Ich habe nichts anders gemacht als in den anderen Qualifyings. Das Auto hat mir jederzeit die Möglichkeit gegeben, zu pushen. Die Bedingungen waren schwer mit dem Wind, aber ich habe nie das Vertrauen verloren."

Williams-Pilot Felipe Massa weiß hingegen genau, warum der Spanier plötzlich so weit vorne mitspielt. "Er meinte, der Indy-Test hätte mir geholfen. Da habe ich kurz überlegt, was es sein könnte. Vielleicht war es auf dem Oval, wo ich gelernt habe, auf den Geraden schnell zu sein", scherzt Alonso, der in der Vorwoche sein Debüt in einem IndyCar-Cockpit gab.


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Und noch ein "Erfolgsrezept" kommt zum Vorschein: "Ich habe mich gestern gut auf das Qualifying vorbereitet", erzählt Alonso mit einem Augenzwinkern von seinem Ausflug zum Tennis am Freitag. McLaren-Boss Zak Brown meint daraufhin: "Ich sollte heute Nacht Tennis spielen gehen, das scheint Glück zu bringen..."

"Könnten direkt hinter Mercedes und Ferrari sein"

Alonso wollte sich vor dem Rennen am Sonntag aber keinen Illusionen hingeben. "Es sind noch immer zwei Sekunden, die auf die Pole Position fehlen. Wir wissen, wie viel wir vom Motor her verlieren", sagt der Spanier. Er habe "kein hundertprozentiges Vertrauen. Ich habe in vier Rennen vier Ausfälle, am Freitag war auch ein schwieriger Tag mit einem Motorschaden".

Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ist die nackte Motorleistung allerdings nicht überragend wichtig. "In Bahrain und Russland ist die Leistungsabhängigkeit ziemlich hoch, dort haben wir ein bisschen mehr Probleme. Hier ist sie am viert- oder fünftgeringsten, davon werden wir sicher profitieren", erklärt Alonso. Das Chassis sei durchaus konkurrenzfähig. "Wir könnten direkt hinter Mercedes und Ferrari sein, was das Chassis anbelangt."

Von einem Heimvorteil für ihn könne man dagegen nicht sprechen, da auf der Strecke nördlich von Barcelona alle Teams Tausende von Testkilometern abspulen, betont er. "Aber für das Publikum ist man immer motiviert, noch ein bisschen extra zu geben."

Dass er Monaco heuer sausen lässt, bedauere er nicht im Geringsten. "Ich fahre das Indy 500, vielleicht das beste oder das größte Rennen der Welt", meint Alonso, der am Sonntagabend Richtung USA aufbrechen wird, wo am Montag die Trainingsphase für den US-Klassiker beginnt.

"Es gibt sechs Autos, zwei Mercedes, zwei Ferraris, zwei Red Bulls, die unschlagbar sein werden für die nächsten Rennen. Um Platz sieben in Monaco zu kämpfen? Nein, danke."

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