Alonso entscheidet über Zukunft bei McLaren

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Fernando Alonso will im Herbst über seine Zukunft beim Formel-1-Rennstall McLaren-Honda entscheiden.

"Ich will Rennen und Meisterschaften gewinnen", stellt der Spanier vor dem Grand Prix in seiner Heimat klar. Wenn das nicht möglich ist, kommen Alternativen ins Spiel.

"Ich bin im letzten Jahr meines Vertrages, den ich mit McLaren habe. Dann habe ich keine Verpflichtungen mehr gegenüber McLaren", schließt er einen Abschied nicht aus.

"Ich muss ein bisschen nachdenken im Sommer. Jetzt ist gerade eine ziemlich stressige Zeit. Aber rund um September, Oktober werde ich überlegen, was ich nächstes Jahr mache." Er sei für alles offen, auch eine Zukunft außerhalb der Formel 1 sei vorstellbar.

Alonso: "Bin glücklich bei McLaren"

Grundsätzlich wolle er weiter in der Königsklasse fahren. "Ich mag diese Formel 1", verwies Alonso auf die höheren Kurvengeschwindigkeiten und spektakulärer aussehende Autos in der neuen Saison. "Ich bin glücklich bei McLaren, aber wir gewinnen nicht."

Heuer kam Alonso nicht einmal durch, zuletzt in Sotschi hielt sein Wagen nicht einmal bis zum Start. Als "total inakzeptabel" beschrieb er die Misere. Während der Rennen kommen ihm bisweilen bitterböse Kommentare zur Leistung seines fahrbaren Untersatzes über die Lippen.

Seine Zukunftsentscheidung hänge demnach stark davon ab, wie sich die sportliche Situation entwickelt. "Wenn wir im September, Oktober in einer Position sind, wo wir die Möglichkeit haben, um Siege mitzufahren, wäre ich mehr als froh, bei dem Team zu bleiben. Wenn das nicht der Fall ist, wäre ich mehr als froh, mit anderen zu sprechen."

Traum von "Triple Crown" lebt

Nach seinem Heimrennen am Sonntag düst der Spanier am Sonntag wieder Richtung USA. Dort beginnt am Montag die Trainingsphase für das Indianapolis 500 am 28. Mai. Für seinen Seitensprung verzichtet Alonso auf den am selben Tag stattfindenden Formel-1-Grand-Prix von Monaco.

"Es ist etwas anderes", fasste er seinen Eindruck von dem IndyCar zusammen, das er in der vergangenen Woche erstmals testen durfte. "Das Auto hat sich ziemlich anders angefühlt. Das asymmetrische Setup ist eine andere Erfahrung."

Alonso nimmt den Klassiker auf dem Indianapolis Motor Speedway in einem Boliden des Andretti-Teams in Angriff, das eine Arbeitsgemeinschaft mit McLaren eingegangen ist. Im vergangenen Jahr gewann Andretti in Person des ehemaligen Formel-1-Piloten Alexander Rossi, was Alonsos Hoffnungen zusätzlich befeuert.

Sein großer Traum ist die "Triple Crown": Siege in Monte Carlo in der Formel 1, in Indianapolis und bei den 24 Stunden von Le Mans.


Textquelle: © LAOLA1.at

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