Slapstick-Rosberg nach Baku-Sieg

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Die Erleichterung bei Nico Rosberg ist groß.

Auf der engen Strecke in Baku kam es zu keinem einzigen Safety-Car-Einsatz, weshalb der Mercedes-Pilot ein einsames Rennen fahren und die WM-Führung wieder ausbauen konnte.

"Es ist niemals einsam da vorne, weil es nie einfach ist. Ich fühlte mich aber wie eins mit dem Auto", erklärt Rosberg im Interview mit "Sky Sports F1".

Einen schmerzhaften Moment erlebte er dafür vor der Podiumszermonie, als er sich mit seiner Verkabelung am Auge verletzte.

Power-Problem in den Griff bekommen

Den kleinen Faux-Pax nahm er aber gerne in Kauf, angesichts des verpatzten Arbeitstages, den sein Teamkollege und WM-Rivale Lewis Hamilton erlebte.

Beide Mercedes-Piloten kämpften mit technischen Problemen, Rosberg bekam diese aber schneller in den Griff.

"Wir hatten beide ein Power-Problem und via Teamradio durfte uns keiner sagen was es genau ist und in welchem Modus er vorkommt", erklärt der Wiesbadener.

Boost für Rosberg vor "Heimspielberg"

"Ich habe dann einfach den Modus gewählt, der am ehesten passen würde und es hat funktioniert." 

Rosberg hat damit dem zuletzt aufkommenden Weltmeister wieder zu denken gegeben. Vor dem Grand Prix von Österreich am 3. Juli beträgt der Abstand zwischen den beiden 24 Zähler.

Und auch Lewis Hamilton wird sich noch erinnern, wer die letzten beiden Rennen in Spielberg gewonnen hat: Nico Rosberg.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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