F1 doch nicht vor Rückkehr zu altem Quali-Modus

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Das Hick-Hack um das Format des Formel-1-Qualifyings nimmt kein Ende.

Nachdem die Teamchefs infolge der Farce beim Auftakt in Melbourne beschlossen hatten, ab sofort zum alten Modus zurückzukehren, soll laut "motorsport.com" doch über eine veränderte Variante des neuen Formats abgestimmt werden.

Dabei sollen Q1 und Q2 wie in Australien und lediglich Q3 wie im alten System über die Bühne gehen. Im Laufe des Donnerstags müssen die F1-Kommission und der FIA-Motorsport Weltrat ihre Stimmen abgeben.

Ecclestone und Todt wollen Ausscheidungs-Rennen durchboxen

Wie "Autobild" berichtet, ist eine Rückkehr zum alten Format in Q1 und Q2 sogar ausgeschlosen. FIA-Präsident Jean Todt und Chefpromoter Bernie Ecclestone wollen das Ausscheidungs-Rennen mit aller Gewalt durchboxen.

Daher verschicken sie Mails an alle Teams mit der Frage: "Wollt ihr, dass wir Q3 ändern oder nicht?". Von den anderen Sessions ist also keine Rede.

Force India gegen Rückkehr zu altem Format

Um Regeln ändern zu können, benötigt es die Unterstützung aller Parteien. Sollte das nicht der Fall sein, wird auch in Bahrain wie in Australien gefahren.

Ein Team, das sich gegen die Rückkehr zum alten System ausspricht, ist Force India. "Für mich wäre es ein Jammer, wenn alles weggeworfen werden würde, ohne es vorher vernünftig auszuwerten", sagt Teamchef Bob Fernley.

"Die F1 disqualifiziert sich selbst"

Der Unmut über das ständige Hin und Her ist bei Fans und Insidern der Szene auf jeden Fall riesig.

"Die F1 disqualifiziert sich selbst", schreibt etwa ORF-Kommentator Ernst Hausleitner auf Twitter.

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