Ex-Teammanager fordert: F1 soll zu Netflix

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Um den sinkenden Zuschauerzahlen in der Formel 1 entgegenzuwirken, sind nachhaltige Ideen gefragt.

Der frühere Williams- und Ferrari-Teammanager Peter Windsor schlägt vor, mithilfe von F1-Filmen im Kinoformat auf der Streaming-Plattform Netflix die Brücke von der traditionsreichen Vergangenheit in die Moderne zu schlagen.

Der Brite glaubt nicht, dass junge Menschen davon gelangweilt wären, sondern hält die Idee für attraktiv. "Die jungen Leute kennen das alles ja nicht", sagt er zu "Sky Sports F1".

Öffentliches Videoarchiv fehlt

"In der Geschichte des Motorsports gibt es unglaubliche Persönlichkeiten, aber wir haben damit nicht viel angestellt. Ich würde vieles davon als Video zugänglich machen", meint Windsor.

Tatsächlich fehlt ein öffentlich zugängliches Videoarchiv der Königsklasse. Schätze der Vergangenheit sind nur vereinzelt auf YouTube und Co. zu finden - allerdings lizenztechnisch fragwürdig.

"Die Story von Alfonso de Portago, die Geschichte von Williams, oder Bruce McLaren, wie hat er das alles nur angestellt? Das würde ich ins moderne Zeitalter übersetzen", fordert Windsor.

"Wer weiß, wie groß der Sport werden kann"

Das gehe ganz leicht, glaubt er: "Es existieren Unmengen von Bewegtbild-Material, von dem kaum jemand je etwas gesehen hat. Darum lieben wir ja den Senna-Film so sehr, weil wir das Material noch nie gesehen hatten. Und davon gibt es Unmengen!

Eine Kooperation zwischen Netflix und dem Neo-F1-Inhaber Liberty Media sei zudem alles andere als unrealistisch.

"Zwischen Netflix und Liberty gibt es eine Verbindung. Wer weiß, wie groß der Sport werden kann, wenn auf Netflix ein Film darüber läuft, wie Juan Manuel Fangio auf Kuba entführt wurde?", so Windsor.

Daniel Ricciardo feiert seinen ersten Saisonsieg in Malaysia mit einem Shoey - dem Sieger-Schluck aus seinem Schuh!

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Dem aber nicht genug: Auch sein Teamkollege Max Verstappen muss kosten.

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Und dann bekommt auch Nico Rosberg einen Schluck "Ricciardo" serviert.

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Auch RBR-Teamchef Christian Horner muss kosten...

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Und Mark Webber? Der entledigt sich dem "Genuss", indem er den Schuh wegwirft. Schön, wenn Formel 1 auch Spaß machen kann...

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