Scheider über Wehrlein: "Ihm fehlt das Charisma"

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Nicht jeder scheint Pascal Wehrlein den Aufstieg in die Formel 1 zu gönnen.

Der zweifache DTM-Champion Timo Scheider äußert Bedenken am Durchsetzungsvermögen des 21-Jährigen, der 2016 für Manor an den Start gehen wird.

"Die Formel 1 wird ein hartes Brot für ihn. Ich bin gespannt, ob er Freunde findet. Man kann noch so ein großes Arschloch sein, letztlich zählt die Performance. Ich hoffe wirklich, er nutzt die Chance, denn Talent hat er zweifellos", so der 37-Jährige in der "Bild".

In Spielberg rausgeschoben

In der DTM, wo Wehrlein 2015 den Gesamtsieg holte, wird Scheider den Youngster nicht vermissen: "Ich weine ihm keine Träne nach. Beste Freunde wären wir eh nie geworden."

Beim Rennen in Spielberg hatte Audi-Pilot Scheider den Mercedes von Wehrlein auf Befehl von Sportchef Wolfgang Ullrich von der Strecke geschoben und wurde für die Rennen in Moskau gesperrt.

Wehrlein: "Bin Timo sogar dankbar"

Scheider, der den Sprung in die Formel 1 nie geschafft hat, meint weiter, dass dem Mercedes-Protegé die Ecken und Kanten fehlen würden: "Ihm fehlt das Charisma, er hat noch nicht das Gesamt-Paket. Er muss ein Typ werden. Sein Vorteil: Er ist noch jung und kann sich das noch aneignen."

Auf die scharfen Worte von Scheider reagiert Wehrlein süffisant. "Es ist mir ja fast schon peinlich, wie sehr ich in Timos Welt eine Rolle spiele. Ich finde, jetzt ist es dann aber auch gut. Letztendlich bin ich Timo sogar ein wenig dankbar, schließlich hat auch er mich ein wenig in Richtung Formel 1 geschoben."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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