Managerin dementiert Schumi-"Weihnachtswunder"

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In deutschen Medien herrscht Aufregung nach einem Bericht über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher.

Die "Bunte" schreibt, dass der Formel-1-Rekordweltmeister "zwar sehr dünn sei, aber mithilfe seiner Therapeuten ein paar Schritte gehen könnte". Auch einen Arm könne er heben.

Schumachers Managerin Sabine Kehm dementiert: "Leider werden wir durch einen aktuellen Pressebericht zu einer Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht."

"Solche Spekulationen sind unverantwortlich, denn angesichts der Schwere seiner Verletzungen ist für Michael der Schutz seiner Privatsphäre sehr wichtig", meint Kehm weiter. Sie denkt auch an die zahlreiche Anhänger des Kerpeners: "Viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, machen sich falsche Hoffnungen."

Laut "Bild" bleibt die "Bunte", die sogar von einem "Weihnachtswunder" schreibt, trotz der Aussage von Kehm bei ihrer Darstellung. 

Rechtliche Schritte eingeleitet

Schumachers Rechtsanwalt Felix Damm stellt via Pressemeldung klar: "Ich darauf hin, dass die Behauptung, Michael Schumacher könne wieder gehen, einen rechtswidrigen Eingriff in dessen Privatsphäre darstellt. Hierzu gehören Ausführungen, die Aufschluss über den Gesundheitszustand und den Genesungsfortschritt geben. Schließlich entspricht diese Behauptung auch nicht der Wahrheit. Wir werden gegen die Bunte rechtliche Schritte in die Wege leiten und raten von der Übernahme der Behauptung ab."

Bei einem Sturz während des Skiurlaubs Ende 2013 in Frankreich hatte sich Schumacher schwerste Hirnverletzungen zugezogen. Nachdem er außer Lebensgefahr war, wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Mittlerweile ist er in seinem Haus am Genfer See und wird dort betreut.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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