Alles Einsteigen: Letzte Fahrt im Fahrerkarussell!

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Das Fahrerkarussell der Formel 1 befindet sich - ebenso wie die Saison 2015 - in der letzten Runde.

Wer fährt im kommenden Jahr für welches Team? 

Wer darf sich noch Hoffnungen auf einen Stammplatz machen?

Welche neuen Gesichter gibt es 2016?

Die meisten Cockpits stehen bereits fest, LAOLA1 liefert euch den Überblick:

MERCEDES

Dominant, dominanter, Mercedes. Geht es nach den Silberpfeilen, soll diese Vorherrschaft auch 2016 weitergehen. Zwar zierte sich der alte - und inzwischen auch wieder neue - Weltmeister lange, doch im Mai diesen Jahres war es dann soweit: Lewis Hamilton verlängerte seinen Vertrag um drei weitere Jahre. Gerüchten zufolge soll ein Gesamtgehalt von 100 Millionen Dollar die Entscheidung erleichtert haben. Vize-Weltmeister Nico Rosberg besitzt noch einen Vertrag bis 2017 und bestätigte sein Verbleiben jüngst in der "Bild am Sonntag": "Ich sitze bei Mercedes im besten Auto, habe das beste Team und fahre gegen einen der besten Fahrer. Es gibt für mich überhaupt keinen Grund, woanders fahren zu wollen. Ich laufe bestimmt nicht weg vor Lewis".

FERRARI

Vor einem guten Jahr unterschrieb Sebastian Vettel einen Dreijahres-Vertrag bei Ferrari und brachte die Scuderia 2015 mit 13 Podestplätzen - darunter drei Siegen - wieder auf die Erfolgsspur. Seit Ende August ist klar: Auch Teamkollege Kimi Räikkönen (2 Podiumsplätze) hat seinen Vertrag trotz schwankender Leistungen um ein Jahr verlängert. Somit ändert sich die Fahrerpaarung auch bei den Roten in der kommenden Saison, in welcher der Rennstall stärker am fest einbetonierten Thron der Silberpfeile rütteln will, nicht.

RED BULL RACING

Der Australier Daniel Ricciardo hat laut Teamchef Helmut Marko einen "kugelsicheren" Vertrag und wird damit auch im drittten Jahr in Folge in einem Red-Bull-Cockpit sitzen. Nach drei Siegen sowie fünf dritten Rängen im Vorjahr gelang es dem 26-Jährigen heuer lediglich zweimal, das Podest zu erreichen. Nach einem Jahr bei Toro Rosso ist Daniil Kvyat heuer zum Red-Bull-Piloten aufgestiegen. Der Russe machte seine Sache so gut, dass er auch 2016 bleiben darf. "Er leistet großartige Arbeit", unterstreicht Marko.

WILLIAMS

Kurz vor dem Großen Preis in Italien hat der britische Rennstall die Vertragsverlängerung mit beiden Piloten bekanntgegeben und kann somit seit Anfang September unaufgeregt für die neue Saison planen. "Felipe und ich bleiben kommende Saison beim Team", freute sich der Finne Valtteri Bottas in einem Video über seinen Verbleib ebenso wie über den seines brasilianischen Teamkollegen Felipe Massa. "Wir beide sind happy und werden um starke Ergebnisse kämpfen."

MCLAREN

Nach einigen Rücktrittsgerüchten entschied sich Ex-Weltmeister Jenson Button, doch noch eine weitere Saison dran zu hängen - und das bei McLaren. Damit erfüllt der 35-Jährige seinen Zwei-Jahresvertrag. "In einem Winter kann sich vieles ändern. Wir sind ein Rennstall, der massive Fortschritte machen wird. Und ich sage absichtlich nicht, ich hoffe, ich sage: wir werden", ist Button vom Potenzial des Teams überzeugt. Auch Fernando Alonso, der in diesem Jahr vor allem mit Galgenhumor auf sich aufmerksam machte (siehe Diashow), ist tatsächlich optimistisch. "Wir haben all unsere Schwachstellen identifiziert und arbeiten daran. Große Probleme erfordern große Handlungen und genau das tun wir gerade. Wir arbeiten mit Vollgas daran, sicherzustellen, dass 2015 sich niemals wiederholt", so der Spanier.

Team Fahrer 1 Fahrer 2
Mercedes Lewis Hamilton Nico Rosberg
Ferrari Sebastian Vettel Kimi Räikkönen
Red Bull Daniel Ricciardo Daniil Kvyat
Williams Valtteri Bottas Felipe Massa
McLaren Fernando Alonso Jenson Button
Toro Rosso Max Verstappen Carlos Sainz
Sauber Marcus Ericsson Felie Nasr
Force India Sergio Perez Nico Hülkenberg
Lotus Pastor Maldonado Jolyon Palmer
Haas Romain Grosjean Esteban Gutierrez
Manor ? ?

FORCE INDIA

Das indische Team Force India, das heuer mit WM-Rang fünf das beste Ergebnis in der Geschichte des Rennstalls eingefahren hat, konnte im September sowohl den Deutschen Nico Hülkenberg für zwei weitere Jahre als auch Sergio Perez aus Mexiko für 2016 weiter an sich binden. "Unser Ziel muss es jetzt sein, das Auto weiterhin in die richtige Richtung zu entwickeln. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns das gelingen wird und im kommenden Jahr sind wir dann hoffentlich noch näher an der Spitze und können den Kampf mit Williams aufnehmen", gibt sich Hülkenberg kämpferisch.

LOTUS

Nach dem Abgang von Romain Grosjean zum Team Haas rückt Joylon Palmer vom Test- bzw. Ersatzpiloten zum Stammfahrer bei Lotus auf. Der 24-jährige Brite, 2014 GP2-Meister, freut sich: "Es fühlt sich einfach unglaublich an! Es war ein langer Weg und ich bin so glücklich." Cockpit Nummer zwei bleibt bei Pastor Maldonado, der Venezolaner entschied sich Ende September endgültig, weiter für Lotus auf das Gaspedal zu treten.

TORO ROSSO

"Sie haben bisher einen sehr guten Job gemacht, natürlich wollen wir sie behalten", so Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost über seine beiden Piloten Max Verstappen und Carlos Sainz. Damit ist klar: Geht Toro Rosso 2016 wieder an den Start (der Motoren-Deal mit Ferrari soll kurz vor dem Abschluss stehen), dann mit derselben Fahrerpaarung wie in diesem Jahr.

SAUBER

Bereits im Juli hatte der Schweizer Rennstall Planungssicherheit und gab bekannt, ein weiteres Jahr mit dem südamerikanisch-skandinavischen Duo Felipe Nasr und Marcus Ericsson auf die Strecke zu gehen. "Wir haben volles Vertrauen in die Talente und Fähigkeiten von Marcus und Felipe. Sie zeigen solide Leistungen, sammeln Erfahrungen und lernen schnell dazu", ist Teamchefin Monisha Kaltenborn von ihren Schützlingen überzeugt.

HAAS

Der Franzose Romain Grosjean verkündete Ende September offiziell, ab 2016 für das neue Team in der Königsklasse hinter dem Steuer zu sitzen. "Es ist gut zu wissen, dass ich ein Team aufbauen kann, das die Unterstützung von Ferrari hat. Vor diesem Hintergrund war das Angebot an mich ziemlich sexy", begründete Grosjean seine Entscheidung für das Risiko, sich für einen neuen Rennstalls zu entscheiden. Ende Oktober wurden dann die Gerüchte bestätigt, dass es sich bei Esteban Gutierrez um Haas-Pilot Nummer zwei handelt. In die Röhre schaut somit Kevin Magnussen. Der Däne muss nun auf die in naher Zukunft anstehenden Karriereenden von Kimi Räikkönne, Felipe Massa, Jenson Button und Fernando Alonso hoffen. 2016 hat er das Haas-Cockpit zumindest ganz knapp verpasst: "Wenn Romain abgesagt hätte, hätten wir Magnussen für den ersten Platz genommen", enthüllte Teambesitzer Gene Haas.

MANOR

Die einzigen beiden Cockpits, die noch nicht feststehen, sind die von Manor. Im Gepräch steht unter anderem DTM-Meister Pascal Wehrlein, den Mercedes am liebsten in einem Manor-Cockpit "zwischenparken" würde. "Mein klares Ziel ist es, eines Tages in der Formel 1 zu fahren", so der Deutsche, der bereits Testfahrten in der Königsklasse für Mercedes und Force India absolvierte und seine Chancen auf ein fixes Cockpit für 2016 mit "50:50" einschätzt. Aber auch Alexander Rossi, der heuer bereits fünf Rennen für Manor gefahren ist, sowie Will Stevens ("Wenn alles nach Plan verläuft, bin ich kommendes Jahr Teil des Teams"), werden gute Chancen eingeräumt.

 

Henriette Werner

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