Wenn schon City Events, dann aber richtig!

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Alpiner City-Event auf einem Hügel in Stockholm. Die erste Reaktion diverser Ski-Fans? "Wer braucht den Blödsinn!" Glasklare Antwort: Der Weltcup braucht ihn!

Der Weltverband ist gut beraten, derartige Veranstaltungen öfter und rund um den Globus in den FIS-Renn-Kalender aufzunehmen. Eine kompakte Städte-Tour mit Parallel-Rennen in Moskau, Stockholm, Paris, New York oder vor dem Schloss Schönbrunn in Wien würde dem Weltcup gut zu Gesicht stehen.

Dafür müssen Termine gefunden werden. Auch der Weltcup-Auftakt Ende Oktober - für die Ski-Industrie und den Tourismus von enormer Bedeutung - gehört überdacht.

Warum nicht mit einer internationalen Gletscher-Serie starten? Im Anschluss an die Rennen in Sölden könnte vor der Übersee-Tournee auch in Südtirol oder der Schweiz ein Gletscher-Ski-Spektakel initiiert werden. Der Zirkus braucht neue Show-Elemente. Die sportliche Wertigkeit kann dabei durchaus in den Hintergrund treten. Die Klassiker bei Damen und Herren im Jänner werden am Ende des Winters ohnehin darüber entscheiden, wer die begehrten Kristall-Kugeln für den Gesamtsieg ergattert.

Dem City-Event gehört mehr Bedeutung zugemessen. München jährlich als Neujahrs-Veranstaltung in den Kalender aufzunehmen, wo eh schnell klar ist, dass es keinen (Kunst)Schnee geben wird, ist lächerlich.

Auch die aktuelle Termingestaltung ist keine Wertschätzung für die Zukunft. Andererseits sind in der schwedischen Hauptstadt 10.000 Besucher angesagt, die Ski-Show läuft im TV live im Vorabend-Programm und der Ausgang des Rennens ist - im Gegensatz zum zehnten Damen-Super-G oder dem elften Herren-Slalom des Winters – völlig offen.

Deshalb ein klares JA zum City-Event! Und die Aufforderung an die Herren der FIS, mehr solche Innovationen und mit einer besseren Termin-Gestaltung die Zukunft des Ski-Rennsports anzugehen.

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