Ob Rapid oder Salzburg: Österreich kann mehr

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Es ist eine Genugtuung für die gebeutelte rot-weiß-rote Fußball-Seele.

Zu sehen, dass ein österreichischer Vertreter im Frühjahr noch international vertreten ist, lässt das Herz höher schlagen – sofern man die Klubbrille ablegen kann.

Da unsere heimische Liga oft schlecht geredet wird, erstrahlt diese Siegesserie gleich in einem ganz anderen Licht.

In dieser Saison bereitet uns Rapid viel Freude und zieht mit dem Erfolgslauf die Blicke auf sich. Gruppensieger mit fünf Siegen aus sechs Spielen – das hätte anfangs wohl keiner für möglich gehalten, von historischen Momenten in der CL-Quali gegen Ajax Amsterdam wird man noch in Jahren erzählen.

Das ist gut so. Genauso wie uns die drei EL-Gruppensiege von RB Salzburg, zweimal sogar mit makelloser Bilanz, in Erinnerung bleiben werden. Oder Austrias Champions-League-Einzug nach langjähriger Pause.

Es zeigt, dass Österreich durchaus im Stande ist, Ausrufezeichen auf europäischer Ebene zu setzen. Leider ist dies in den entscheidenden Momenten viel zu selten der Fall.

Beispiel Rapid: Dem diesjährigen Durchstarter gelang es erstmals nach 20 Jahren (!), wieder im Europacup zu überwintern. Als bösen Seitenhieb könnte man betonen, dass nur der letzte ÖFB-Cup-Sieg 1995 noch länger zurück liegt.

Nur zu schön wäre es, wenn in den kommenden Jahren eine gewisse Regelmäßigkeit eintreten würde und wir möglicherweise zwei oder drei rot-weiß-rote Vertreter ins Frühjahr begleiten dürfen. Das wäre auch für die Fünfjahreswertung durchaus hilfreich.

Die Weihnachtszeit ist bekanntlich jene der Wünsche. Möglicherweise wird dieser ja erhört. Den Glauben, dass Österreich etwas bewegen kann, darf man schließlich nie aufgeben.

LAOLA Meins

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