UEFA-Wahl: Villar zieht Kandidatur zurück

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Aus dem Dreikampf um das UEFA-Präsidentenamt ist ein Duell geworden.

Angel Maria Villar hat seine Kandidatur am Dienstagabend zurückgezogen. Der 66-Jährige will sich stattdessen auf seine Wiederwahl als Präsident des spanischen Verbandes (RFEF) konzentrieren.

Damit stehen beim UEFA-Kongress am 14. September in Athen nur noch der Niederländer Michael van Praag und Aleksander Ceferin aus Slowenien für die Nachfolge von Michel Platini zur Wahl.

Ceferin klarer Favorit

"Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, meine Kandidatur zurückzuziehen. Zahlreiche spanische Fußball-Funktionäre sind an mich herangetreten, damit ich meine Arbeit für den Fußball in meinem Heimatland fortsetze, indem ich erneut für das Präsidentenamt des spanischen Verbandes kandidiere, dem ich den Großteil meines Lebens gewidmet habe", wird Villar in einer Erklärung auf der RFEF-Website zitiert.

Bei dieser Entscheidung wird aber wohl auch eine Rolle gespielt haben, dass Ceferin als klarer Favorit in die Wahl am Mittwoch in einer Woche geht. Der 48-jährige Präsident des slowenischen Fußballverbandes wird nicht nur von kleineren Verbänden aus Nord-und Osteuropa unterstützt, sondern auch von Deutschland, Frankreich und Russland.



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