Superliga als Ersatz für Champions League?

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In Zeiten der großen Krisen bei FIFA und UEFA bringen sich die europäischen Top-Klubs unter der Führung von Karl-Heinz Rummenigge in Stellung.

Erst im Jänner sorgte der Bayern-Boss mit der Idee einer europäischen Superliga als Ersatz für die Champions League für Aufsehen. Nun wird dieser Vorschlag im Rahmen der Diskussion über die zukünftige Gewinnbeteiligung der Klubs an den CL-Erlösen erneut zum Thema.

"Es ist noch zu früh, darüber zu reden", beschwichtigt Rummenigge jedoch.

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Stattdessen befinde man sich in der Diskussionsphase, wie die kontinentalen Club-Bewerbe weiterentwickelt werden könnten. "Es ist wichtig, eine gute ausbalancierte Lösung für alle Beteiligten zu finden", sagt Rummenigge, der als Präsident der European Club Association (ECA) fungiert.

Mammut-WM wird abgelehnt

Eine Aufstockung der Fußball-WM auf 40 Mannschaften wird indes kategorisch abgelehnt. Die "gesunde Bilanz" zwischen Vereinsfußball und den Nationalmannschaften dürfe "nicht riskiert werden", hieß es. "Diese Idee gefällt uns nicht", sagte Gandini vom AC Milan. Die europäischen Vereine würden die Hauptakteure einer WM stellen und bezahlen. Zusätzliche Belastungen seien nicht akzeptabel.

Bei der anstehenden FIFA-Präsidentschaftswahl wird sich die ECA für UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino einsetzen. "Wir haben keine Stimme, aber im Sinne des 'Spirit of Football' unterstützen wir Infantino", so Rummenigge.

100 Millionen Euro an Kompensation

Finanzielle Kompensation in dreistelliger Millionenhöhe bekommen die Vereine für die Abstellung ihrer Spieler für die EM im Sommer.

Die UEFA schüttet 100 Millionen Euro an jene Klubs aus, die Spieler für die EURO abstellen.

Der Tagsatz von bis zu 5.800 Euro wird ab 14 Tage vor dem ersten Spiel jedes Teams bis zum Tag nach dem Turnier-Aus gezahlt. Klubs aus Topligen erhalten mehr Geld als jene aus weniger erfolgreichen Ligen.

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