Ballon d'Or: Knalleffekt bei Weltfußballer-Wahl

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Aufregung um die Wahl zum Weltfußballer des Jahres!

Die FIFA steigt bei der Vergabe des "Ballon d'Or" aus. Der Weltverband und der Verlag Amaury, dem die Sportzeitungen "L'Equipe" und "France Football" gehören und der den Preis 1956 ins Leben rief, konnten sich nicht über eine Vertragsverlängerung einigen. Erst 2010 stieg die FIFA bei der Preisverleihung ein.

Angeblicher Hintergrund: Präsident Gianni Infantino soll versucht haben, die Veranstaltung komplett zu übernehmen.

FIFA will wohl eigene Wahl

Sollte es nicht doch noch zu einer Einigung kommen, wird schon 2017 der Weltfußballer nur noch von Journalisten gewählt. Die Trainer und Kapitäne der Nationalteams, die seit dem Einstieg der FIFA an der Wahl beteiligt sind, wären nicht mehr stimmberechtigt.


Angeblich plant Infantino eine eigene Abstimmung, um den besten Fußballer der Erde zu bestimmen. Bereits von 1991 bis 2009 richtete die FIFA unter dem Namen "FIFA World Player" eine eigene Wahl aus.

Damit könnte es schon bald zu einem Konkurrenzkampf zweier Preisverleihungen kommen.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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