FIFA schafft Anti-Rassismus-Task-Force ab

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Die FIFA hat ihre Task Force gegen Rassismus aufgelöst.

Diskriminierung im Weltfußball soll künftig innerhalb der Administration von Beamten des Verbands behandelt werden, erklärt Generalsekretärin Fatma Samoura.

"Die Task Force hatte ein sehr spezielles Mandat, das unserer Meinung nach erfüllt wurde. Ihre Empfehlungen sind nun in ein starkes Programm eingeflossen", sagt die Senegalesin.

Der ehemalige FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin al-Hussein kritisiert die Auflösung: "Der Kampf gegen Rassismus ist längst nicht vorbei."

"Die Bemerkung, dass die aktuelle FIFA-Führung glaubt, dass die Empfehlungen der Task Force umgesetzt wurden, ist beschämend", so der Jordanier weiter.

Massives Rassismus-Problem in Russland

Den kommenden WM-Gastgeber Russland hatte die FIFA nach den Ausschreitungen seiner Fans bei der EM in Frankreich aufgefordert, die Thematik bei den Turniervorbereitungen ernst zu nehmen. Zuvor hatte es vom Weltverband lange keine kritischen Kommentare zu dem im WM-Gastgeberland weit verbreiteten Rassismus-Problem gegeben.

Gründung unter Blatter

Die Rassismus-Task-Force war 2013 unter FIFA-Ex-Chef Joseph Blatter gegründet worden. Ihr Vorsitzender war zunächst der damalige Weltverbands-Vize Jeffrey Webb, der im Mai 2015 in Zürich im Zuge der Korruptions-Ermittlungen verhaftet wurde und in den USA unter Anklage steht.

Sein Nachfolger wurde der Kongolese Constant Omari. Auf ihrer Homepage führte die FIFA Omari zuletzt als einziges Mitglied des Gremiums.

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