England denkt nach Blatter-Aus an WM 2030

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Der englische Verband nützt die Neuwahl des FIFA-Präsidenten, um sich selbst für eine Bewerbung für die WM 2030 in Stellung zu bringen.

Anlass ist das Ende der Amtszeit von Joseph Blatter. Da England bei der Bewerbung für 2018 in ersten Runde mit nur zwei Stimmen ausschied, erklärte Verbandspräsident Greg Dyke nach der Vergabe an Russland, dass man so lange nicht wieder kandidieren werde, bis Blatter nicht mehr im Amt sei.

"Ein neuer Tag bricht an", meint Dyke nach der Wahl Infantinos.

Die WM 2030 stellt die erste Möglichkeit dar. Die Großereignisse davor sind bereits vergeben, die noch nicht vergebene WM 2026 wird laut FIFA-Regeln nicht in Europa stattfinden. 

"Wenn wir merken, dass die FIFA eine transparente, offene und prinzipientreue Organisation ist, würde es zu weiteren Gesprächen führen", sagte FA-Geschäftsführer Martin Glenn.

Auch die beim Kongress in Zürich verabschiedeten Reformen lassen England an einen Anlauf glauben, erstmals seit 1966 wieder eine WM auszurichten. "Das ändert das Spiel komplett", betonte Glenn, dass dies die Zuversicht "über den ganzen Prozess" steigere.

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