ÖFB-U21 feiert gegen Finnland 4. EM-Quali-Sieg

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Österreichs U21-Team wahrt in der EM-Qualifikation die weiße Weste. Das Team von Werner Gregoritsch setzt sich in der Generali-Arena mit 2:0 (0:0) gegen Finnland durch und feiert den 4. Sieg im 4. Spiel.

Österreich agiert nach Gelb-Rot für Yaghoubi ab der 57. Minute in Überzahl. Joker M. Gregoritsch (77.) bringt die Hausherren in Führung, Friesenbichler stellt den Endstand her (91.).

Die ÖFB-U21 liegt punktegleich mit Deutschland (3:1 gegen Aserbaidschan) auf Platz 2 der Quali-Gruppe 7.

Mit veränderter Startelf

Vater Gregoritsch schickte eine im Vergleich zum 7:0-Sieg über Aserbaidschan Anfang Oktober an zwei Positionen veränderte Elf auf den Platz.

Topscorer Gregoritsch saß aufgrund einer Muskelverhärtung rechts im Oberschenkel nur auf der Bank, Florian Grillitsch fehlte wegen eines Muskelfaserrisses.

Für die beiden begannen Andreas Gruber von Sturm Graz und LASK-Hoffnung Nikola Dovedan im Mittelfeld.

Pech bei Lattentreffer von Schöpf

Die erste Chance vor nur knapp mehr als 1.000 Zuschauern hatten die Gäste.

ÖFB-Goalie Daniel Bachmann musste in der 8. Minute gegen den alleine auf ihn zueilenden Joel Pohjanpalo eingreifen, löste die Situation aber souverän.

Im Gegenzug setzten Kapitän Dominik Wydra mit einem Weitschuss sowie Philipp Lienhart mit einem Kopfball die ersten rot-weiß-roten Akzente in der Vorwärtsbewegung.

Ganz knapp am Tor vorbei schrammten die ÖFB-Jungstars dann in der 18. Minute, als ein abgefälschter Freistoß von Nürnberg-Legionär Alessandro Schöpf das Lattenkreuz traf.

Nach Ausschluss am Drücker

Bis dahin hatte Österreich die Kontrolle in dem Spiel übernommen, das aber in weiterer Folge an Dynamik verlor.

Gruber wurde in der 24. Minute nach Mwene-Pass im Strafraum fair vom Ball getrennt, danach bekamen die Zuschauer bis zur Pause immer weniger gefährliche Szenen vorgesetzt. Wenn es in die Nähe des finnischen Tors ging, war zumeist ein Bein des Gegners im Weg.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Sturm-Akteur Gruber mit einem Solo über rechts erneut gekonnt in Szene. Sein Schuss wurde aber zur leichten Beute von Goalie Otso Virtanen (54.).

Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Moshtagh Yaghoubi wegen wiederholten Foulspiels (56.) schaltete Finnland komplett auf Defensive um.

In der 65. Minute brachte Gregoritsch Sohn Michael, der sogleich einen Freistoß in die Mauer hämmerte. Virtanen hatte daraufhin bei einem Schöpf-Versuch wenig Mühe (67.).

Gregoritsch und Friesenbichler mit später Entscheidung

Die Österreicher nahmen in der Schlussphase den finnischen Strafraum in Beschlag, am gefährlichsten war das ÖFB-Team in der Luft.

Kopfball-Chancen von Lukas Gugganig (74.) und Gruber (76.) gingen dem Tor von Gregoritsch in der 77. Minute voran.

Der HSV-Angreifer stand nach einer Flanke von Philipp Mwene in der Mitte goldrichtig und machte seinen bereits siebenten Treffer in der Qualifikation.

In der Nachspielzeit fixierte Austria-Stürmer Friesenbichler nach Schöpf-Vorlage mit einem Heber den Endstand.

Am Dienstag (18.00) bekommt es die ÖFB-Elf in Fürth mit Gruppenfavorit Deutschland zu tun.

Die von Horst Hrubesch trainierte DFB-Auswahl setzte sich am Freitag im Parallelspiel gegen Aserbaidschan 3:1 durch. Die beiden Teams liegen mit je 12 Punkten an der Spitze von Gruppe 7.

Ergebnisse der Gruppe 7 der U21-EM-Qualifikation vom Freitag:

Österreich - Finnland 2:0 (0:0)
Wien, Generali-Arena, 1.253, SR Pandzic (SWE)

Tore: Gregoritsch (77.), Friesenbichler (91.)

Aufstellung Österreich: Bachmann - Mwene, Gugganig, Lienhart, Martschinko - Wydra, Serbest (60. Jäger) - Gruber (84. Horvath), Schöpf, Dovedan (65. Gregoritsch) - Friesenbichler

Deutschland - Aserbaidschan 3:1 (2:1). Regensburg, Tore: Werner (37., 63.), Arnold (43.) bzw. Isajew (30.)

Tabelle:

1. Deutschland 4 4 0 0 16:1 12
2. Österreich 4 4 0 0 15:3 12
3. Finnland 5 3 0 2 6:6 9
4. Russland 3 1 0 2 5:6 3
5. Aserbaidschan 6 1 0 5 2:16 3
6. Färöer 4 0 0 4 0:12 0

Nächste Spiele:

Dienstag, 17.11.2015:
Aserbaidschan - Russland 14.00
Deutschland - Österreich 18.00

Modus: Die neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Endrunde 2017 in Polen. Die vier besten Zweiten spielen im Play-off um die übrigen zwei Startplätze neben Gastgeber Polen.

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