ÖFB-U17 fährt nach Krimi zur EM

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Die ÖFB-U17 qualifiziert sich für die EM 2016 in Aserbaidschan! Nach einem wahren Krimi gewinnt das Team von Andreas Heraf mit 2:1 gegen Frankreich und beendet die Gruppe ungeschlagen als Zweiter.

Ervin Taha bringt die Gastgeber in Führung (15.), Sturms Philipp Sittsam gleicht in der 23. Minute aus. Weil Island im Parallelspiel gegen Griechenland 1:0 gewinnt, brauchen die ÖFB-Talente aber einen Sieg.

In der dritten Minute der Nachspielzeit gelingt Sturm-Youngster Romano Schmid das entscheidene Tor.

Die Vorarbeit zum entscheidenden Treffer liefert der kurz zuvor eingewechselte Austrianer Dominik Fitz. Kurios: Matchwinner Schmid, der ein Jahr jünger als seine Kollegen ist, stand ursprünglich gar nicht im Kader, wurde erst wegen Absagen nachnominiert.

Der ÖFB qualifiziert sich damit zum dritten Mal in Folge für die U19-EM, an der lediglich acht Nationen teilnehmen.

Teamchef Andreas Heraf: "Das Spiel war ein Wahnsinn. Wir haben die Franzosen am gesamten Spielfeld angepresst. Bis heute hatten sie noch nie verloren. Wir wussten, dass es gegen dieses überragende Team ganz schwer wird. In acht Jahren als Nachwuchs-Teamchef habe ich noch nie so eine Mannschaft gesehen. Als Island im Parallelspiel in Führung gegangen ist habe ich gesagt: 'Jungs, jetzt müssen wir jede Aktion anpressen, nicht nur jede zweite oder dritte'. Und es ist aufgegangen. Ich gratuliere meiner Mannschaft zu diesem Erfolg!"

ÖFB-Aufstellung: Ozegovic; Malicsek, Meisl, Borkovic, Burgstaller; Arase, Maresic (71., Stumberger), Müller, Schmid, Meister (76. Fitz); Sittsam (74. Kirim).

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