Freistoß-Situation: Özcan von Klein irritiert?

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Ramazan Özcan und Florian Klein erklären nach dem 1:2 gegen die Türkei die kuriose Situation beim 1:1 durch Hakan Calhanoglus Freistoß.

„Nein, er hat mich nicht irritiert“, sagt der Goalie. „Er wollte zur Linie laufen und mir helfen, aber er ist zu früh weggerannt.“

Nachdem Klein sah, dass die Türken auf seine Aktion reagierten, lief er wieder zurück. „Aber bei diesem Freistoß hätte es auch nichts gebracht, wenn ich bei der Stange gestanden wäre. Der war perfekt geschossen“, so der VfB-Profi.

Der Oberösterreicher rechtfertigt seinen Versuch: „Das hat man schon ein par Mal gesehen, wenn ein guter Freistoßschütze schießt. Vielleicht erwischst du einen von 50 Schüssen.“

Özcan über Calhanoglu: „Weltklasse“

Calhanoglu gilt als einer der gefährlichsten Scharfschützen der deutschen Bundesliga. Der Freistoßtreffer war sozusagen ein Tor mit Ansage.

„Wir kennen Hakan. Das ist individuelle Weltklasse“, lobt Ingolstadt-Torhüter Özcan den Leverkusener.

Auch Marcel Koller hebt die Gefährlichkeit des Schützlings von Roger Schmidt hervor: „Wenn man Calhanoglu kennt, weiß man, dass er eine hohe Quote hat, wenn er aus dieser Position abzieht.“

In England wird es nicht gepfiffen“

Fouls in Strafraumnähe wollten die Österreicher deswegen eigentlich vermeiden. Das gelang nicht immer nach Wunsch.

Christian Fuchs, der den Regelverstoß vor dem Ausgleich beging, fühlte sich jedoch vom Schiedsrichter ein wenig ungerecht behandelt: „Man kann Foul geben, aber in England wird es nicht gepfiffen.“

 

Jakob Faber/Alexander Karper/Peter Altmann

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