Koller stellt Schöpf Startelf-Einsatz in Aussicht

Aufmacherbild Foto: © GEPA

ÖFB-Teamchef Marcel Koller stellt Alessandro Schöpf im Rahmen seiner Nachbetrachtungs-Pressekonferenz des 2:3 in Serbien in Aussicht, demnächst in die Startelf zu rücken.

"Schöpf ist einer, der es sich natürlich einmal verdient hätte, von Anfang an zu spielen. Das habe ich mit ihm auch besprochen", erklärt der Schweizer, für den der Schalke-Legionär jedoch als Joker sehr wertvoll ist:

"Er ist einer, und das war in Belgrad wieder so, der reinkommt und gleich im Spiel ist."

Koller über die Positionierung Alabas:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


"Er braucht keine große Anlaufzeit, hatte eine gute Bewegung, eine gute Technik und die nötige Lockerheit. Er hat das gut umgesetzt. Es ist sicher möglich, dass er irgendwann von Anfang an spielen wird", so der 55-Jährige weiter.

"Links hätte Alaba weniger Ballkontakte"

Koller sieht den Tiroler auf den Zentrums-Positionen. David Alaba wird er von dort jedoch nicht verdrängen. In dieser Personalie bleibt der Teamchef seiner Linie treu und denkt trotz öffentlicher Dauer-Diskussion nicht über eine Übersiedlung auf die linke Abwehrseite nach.

"Alaba hat gestern ein sehr gutes Spiel gemacht", betont der Eidgenosse, "er war aktiv, hatte sehr viel Ballbesitz, hat versucht das Spiel anzukurbeln, auch am Schluss noch. Also sehe ich keinen Grund etwas zu ändern."

In der Tat hatte der Bayern-Star starke 97 Ballkontakte - die meisten aller ÖFB-Kicker. "Wenn er auf der linken Seite spielt, hat er natürlich weniger Ballkontakte. Er ist von seiner Wahrnehmung und Technik her ein Weltklassespieler. Davon haben wir nicht so viele", verteidigt Koller sein Beharren auf Alabas Rolle im zentralen Mittelfeld.

Gleichzeitig nahm er Kevin Wimmer, der zum zweiten Mal als Linksverteidiger auflief, in Schutz: "Es war nicht seine Schuld, denn Dusan Tadic war überall - links, rechts, in der Mitte. Das hatte mit der Kompaktheit zu tun und nicht mit einem einzelnen Spieler."

Der Tottenham-Legionär hatte mit 83 Ballkontakten übrigens die zweitmeisten in der ÖFB-Elf.

Droht Junuzovic die Bank?

Ein heißerer Tipp für eine Pause, sollte Schöpf bereits im WM-Quali-Match gegen Irland zum Zug kommen, ist anhand der jüngsten Eindrücke Zlatko Junuzovic. Der Werder-Legionär erwischte in Belgrad keinen guten Tag, gilt jedoch in Normalform als eines der wichtigsten Puzzlestücke im Nationalteam.

"Das sind Diskussionen, die man führen muss", erklärt Koller und verrät, was in Serbien den Ausschlag für die übliche Junuzovic-Nominierung von Beginn an gegeben hat:

"Juno hat gegen Wales nicht schlecht gespielt. Es war nicht so ein Spiel, nach dem man sagen muss: 'Du musst mal auf die Bank, weil wir draußen auch noch Spieler haben, die das umsetzen können.' Aus unserer Sicht haben wir gegen Wales als ganze Formation ein gutes Spiel gezeigt. Natürlich geht einem immer durch den Kopf, ob man drei oder fünf Positionen ändern soll. Aber unser Gedanke war, dass wir gut gespielt haben und wieder in den Rhythmus gekommen sind. Gegen Wales hat nur das Ergebnis nicht gepasst, wir hätten auch 3:2 gewinnen können, aber von dem, was wir umsetzen wollten, hat es gut gepasst. Deswegen die Überlegung, wir beginnen noch einmal mit den Gleichen."

Peter Altmann






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