Hasenhüttl kritisiert Personalpolitik von Koller

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Vor dem wichtigen WM-Quali-Doppel gegen Wales (6.10.) und Serbien (9.10.) äußert RB-Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl Kritik an ÖFB-Teamchef Marcel Koller.

Angesprochen auf die Situation im Angriff und die Bedeutung von Marc Janko nimmt sich der 49-Jährige bei "Servus TV" kein Blatt vor den Mund.

"Eine Mannschaft, die von einem Spieler abhängig ist, hat ein generelles Problem", sagt Hasenhüttl.

Schon im Vorfeld der EURO in Frankreich sei ihm etwas negativ aufgefallen.

"Ein grundsätzlicher Fehler"

"Es war schon bei der EURO das Problem, dass man sich auf eine Stammformation verlassen hat. Aber was passiert, wenn der eine oder andere nicht dabei ist?", fragt sich der Grazer.

"Da habe ich das Gefühl gehabt, dass die richtigen Lösungen hierfür nicht da waren."

Eine Mannschaft nur auf elf Spieler zu reduzieren, halte er für einen grundsätzlichen Fehler. Im Falle des ÖFB-Angriffs hätte Hasenhüttl anders gehandelt.

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"Ich würde es als Trainer nie machen, eine Offensivkraft nur auf Janko zu verteilen. Ich muss immer einen Plan B haben und es gibt immer andere Lösungen."

"Ich sehe viele tolle Stürmer"

Dafür müsse man möglicherweise sein Offensivspiel generell überdenken: "Vielleicht gibt es einen Typen wie Janko nicht noch einmal, muss es aber auch nicht. Es gibt auch andere Möglichkeiten, eine Offensive schlagkräftig zu machen - und wenn das mit einer anderen Grundordnung ist."

Ein Stürmerproblem im ÖFB-Team sieht der Ex-Ingolstadt-Trainer keineswegs: "Ich sehe viele tolle Stürmer, die in der in der Lage sind, Tore zu machen."

"Es kann nicht sein, dass ich mein Wohl oder Weh einem Mann wie Marc Janko aufhängen muss."

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