Admira verlängert Rapids Cup-Fluch

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Rapids Cup-Fluch geht weiter!

Die Wiener unterliegen im ÖFB-Cup-Viertelfinale zu Hause der Admira mit 0:1 - Joker und Ex-Rapidler Grozurek trifft zum Sieg (87.).

In der ersten Hälfte pariert Admira-Goalie Siebenhandl nach Foul an Jelic einen Elfmeter von Schwab (27.), nach der Pause befördert der eingewechselte S. Hofmann einen Freistoß an die Latte, der Abpraller geht von Schobesbergers Bein knapp am Tor vorbei.

Admira-Kapitän Schößwendter fliegt im Finish mit Gelb-Rot vom Platz (93.).

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Die Wiener warten seit 1995 auf einen Cup-Triumph, die Admira steht im Halbfinale.

Die Admiraner schafften damit als dritte Mannschaft den Aufstieg in die Runde der letzten vier im Cup.

Es ist es der erste Semifinal-Einzug seit 2009, damals war erst im Finale gegen die Wiener Austria Endstation gewesen. Rapid ist seit 2011 nicht mehr im Halbfinale vertreten gewesen.

Unmöglich wäre der Aufstieg an diesem Abend im Ernst-Happel-Stadion jedoch nicht gewesen, zumal die Grün-Weißen insgesamt die besseren Chancen hatten. Die Südstädter wurden aber für einen soliden und vor allem nach der Pause sehr mutigen Auftritt belohnt.

Schwab vergibt Elfmeter

In einer intensiven ersten Hälfte kontrollierte Rapid vor 5.500 Zuschauern über weite Strecken das Geschehen. Flüssige Kombinationen bis in den gegnerischen Strafraum gelangen jedoch zu selten, zudem fehlte die Effizienz vor dem Tor.

Stefan Schwab vergab in der 27. Minute einen Elfmeter. Nach der Pause ließ Rapid vieles vermissen, woraus die Niederösterreicher spät, aber doch Kapital schlugen.

Rapid-Trainer Zoran Barisic schickte exakt jene Formation auf den Rasen, der er beim 3:0-Erfolg gegen den WAC das Vertrauen geschenkt hatte. Bei den Südstädtern rutschten im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Salzburg Patrick Wessely, Philipp Malicsek, Ilter Ayyildiz und Dominik Starkl neu in die Startelf. Die Umstellungen wurden zum einen nötig, da Christoph Knasmüllner (Zehenprellung) und Daniel Toth (Fußprellung) verletzungsbedingt fehlten.

Saison

Aus in Runde... Gegner Ergebnis
2015/16 Viertelfinale Admira 0:1
2014/15 Viertelfinale Wolfsberger AC 1:2
2013/14 1. Runde LASK 4:5 n.E.
2012/13 Viertelfinale FC Pasching 0:1
2011/12 Achtelfinale SV Ried 1:2 n.V.
2010/11 Semifinale SV Ried 1:2
2009/10 Viertelfinale Austria Kärnten 2:3
2008/09 Achtelfinale SV Ried 2:3
2006/07 1. Runde First Vienna FC 3:4 n.E.
2005/06 Viertelfinale SV Mattersburg 0:1
2004/05 Finale Austria Wien 1:3
2003/04 Viertelfinale GAK 1:3
2002/03 2. Runde Bad Bleiberg 0:2
2001/02 Achtelfinale Austria Salzburg 1:2
2000/01 Semifinale FC Tirol Innsbruck 0:1
1999/00 2. Runde WSV-ATSV Ranshofen 1:4 i.E.
1998/99 Semifinale LASK 0:2
1997/98 Viertelfinale Admira Wacker 1:2
1996/97 3. Runde ASK Kottingbrunn 1:2
1995/96 3. Runde Admira Wacker 1:4

Die nun in die Mannschaft gekommenen Spieler hatten sich laut Admira-Trainer Ernst Baumeister in der Vorbereitung aber auch aufgedrängt.

Die erste hochkarätige Chance fanden die Hütteldorfer in der 13. Minute durch Philipp Schobesberger vor. Der Oberösterreicher entwischte der Hintermannschaft, scheiterte mit seinem Flachschuss aber an Goalie Jörg Siebenhandl.

Der stand 13 Minuten später erneut im Mittelpunkt, als er Matej Jelic beim Versuch, mit der Faust eine Flanke wegzufausten, außerhalb des Fünfmeterraums am Kopf traf. Beim anschließenden Elfmeter konnte sich Siebenhandl auszeichnen und fischte den Schuss von Schwab aus der linken unteren Ecke.

Rapid vergibt gute Möglichkeiten

Danach lahmte der Rapid-Spielfluss für einige Minuten, was der defensiv gut stehenden Admira erste gefährliche Aktionen erlaubte. Die beste Möglichkeit hatte Markus Wostry, der Richard Strebinger zentral anschoss (32.).

Wenig später hatte der Rapid-Torhüter mit einem Weitschuss von Bajrami keine Probleme (35.). Auf der Gegenseite brachte Stefan Nutz nicht genügend Druck hinter den Ball (39.), erneut war Siebenhandl der Gewinner.

Bei der Admira kam nach der Halbzeitpause Grozurek ins Spiel, der mit Dominik Starkl einen weiteren Ex-Rapidler im Sturm unterstützen sollte. Das klappte recht gut, die Gäste waren zu Beginn der zweiten Hälfte das bessere Team. Stephan Zwierschitz, der mit links aus 15 Metern abzog, verfehlte in der 57. Minute denkbar knapp das Tor.

Ebenfalls mit links ließ Schobesberger die - inklusive des Elfmeters - vierte Rapid-Großchance ungenützt (62.).

Ex-Rapidler besiegelt Sieg

Den Grün-Weißen fehlten insgesamt aber die Ideen.

Ab der 66. Minute sollte deshalb Steffen Hofmann, der erstmals im Frühjahr zum Einsatz kam, für neue Impulse sorgen. Kurz nach Beginn der Rapid-Viertelstunde setzte der Kapitän einen Freistoß an die Latte, den Abpraller konnte der überraschte Schobesberger im Fünfer nicht kontrollieren. Weitere gefährliche Angriffe brachte der Bundesliga-Dritte nicht zustande.

Super, Jungs! It´s Partytime :) Admira steht im Cup-Halbfinale!#herzblut

Posted by Admira Wacker on Mittwoch, 10. Februar 2016

Anders die Admira, die zuschlug, als sich viele im Stadion schon auf die mögliche Verlängerung eingestellt hatten. Nach einer weiten Freistoß-Hereingabe brachte die Rapid-Abwehr im Kollektiv den Ball nicht weg, und Grozurek schoss aus kurzer Distanz ein.

Ein kleiner Wermutstropfen für die Admira war die Gelb-Rote Karte, die Kapitän Christoph Schößwendter wegen einer Unsportlichkeit in der Nachspielzeit kassierte.

SK Rapid Wien - FC Admira Wacker Mödling 0:1 (0:0)
Wien, Ernst-Happel-Stadion, 5.500, SR Jäger.

Tor: 0:1 (87.) Grozurek

Rapid: Strebinger - Pavelic, Sonnleitner, M. Hofmann, Stangl - Petsos, Schwab (87. Prosenik) - Schobesberger, Nutz (66. S. Hofmann), F. Kainz (90. Murg) - Jelic

Admira: Siebenhandl - Zwierschitz, Schößwendter, Wostry, Wessely - Lackner, Ebner - Bajrami, Malicsek (46. Grozurek), Ayyildiz (69. Spiridonovic) - Starkl (91. Posch)

Gelb-Rote Karte: Schößwendter (93./Unsportlichkeit)

Gelbe Karten: Schwab bzw. Keine

 

Stimmen zum Spiel:

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Wir sind natürlich enttäuscht. Wir haben in der ersten Hälfte ganz gut gespielt, die Partie im Griff gehabt und Möglichkeiten vorgefunden, aber das Tor einfach nicht gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir der Admira mehr Räume gelassen, das war so beabsichtigt. Wir haben aber nicht die Passqualität gehabt, die uns auszeichnet, und waren bei den zweiten Bällen nicht stark genug. Die Mannschaft hat alles gegeben und viel Aufwand betrieben, aber das Glück ist nicht auf ihrer Seite gewesen."

Ernst Baumeister (Admira-Cheftrainer): "Wenn man in der 87. Minute das Tor macht, muss man immer von einem glücklichen Sieg reden. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Rapid hat es in der ersten Hälfte verabsäumt, das Spiel zu entscheiden. In der zweiten Hälfte haben wir dann mehr für das Spiel gemacht. Wir haben uns zwar nicht viele zwingende Chancen herausgearbeitet, und das Tor war auch glücklich, trotzdem finde ich, dass der Sieg gar nicht so unverdient ist."

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