Madrid schiebt Reals Plänen einen Riegel vor

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Real Madrid muss den Ausbau des Estadio Santiago Bernabeu wohl aufgeben. Die Madrider Stadtregierung der linken Bürgermeisterin Manuela Carmena teilte dem spanischen Rekordmeister mit, dass für eine Erweiterung keine städtischen Grundstücke in Anspruch genommen werden dürfen.

Damit ist das seit Jahren von Real verfolgte Projekt praktisch hinfällig. Auf einem Parkplatz vor dem Stadion wollte man ein Hotel und ein Einkaufszentrum mit Restaurants bauen und in die Arena integrieren.


Außerdem sollte das Stadion überdacht werden und eine neue Fassade erhalten. Die Kosten des Renommiervorhabens wurden auf 400 Millionen Euro beziffert. Für die Baugenehmigung hatte Real der Stadt Grundstücke im Viertel Carabanchel im Süden Madrids angeboten.

Diese Regelung, auf die der Klub sich mit der vorigen konservativen Stadtregierung verständigt hatte, wurde im Februar von der Justiz jedoch für illegal erklärt. Real kündigte daraufhin an, mit der Stadt eine Lösung zu suchen.

Die Stadtverwaltung wies am Mittwoch darauf hin, dass sie Vorschlägen des Vereins für einen Umbau aufgeschlossen gegenüberstehe. Es dürfe aber kein öffentlicher Grund bebaut werden, wie dies bei dem bisherigen Projekt vorgesehen war.


Textquelle: © APA Zum Seitenanfang»
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