Barcelona will Elfertrauma überwinden

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Beim FC Barcelona läuft sportlich alles nach Wunsch, wäre da nicht die leidige Elfmeter-Diskussion.

Vom Punkt versagen dem Supersturm mit Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar regelmäßig die Nerven. In der laufenden La-Liga-Spielzeit kann man nur eine Quote von 50 Prozent verwandelter Elfmeter vorweisen, sechs von zwölf Strafstößen wurden vergeben. Trainer Luis Enrique warnt bereits, dass sich diese Quote in Zukunft bessern muss.

Am vergangenen Spieltag scheiterte Luis Suarez gegen Gijon vom Punkt.

 
"Ich glaube nicht, dass es so schlimm ist", relativiert Rechtsverteidiger Aleix Vidal. "Wir schießen viele Tore, das hat einen Grund."

Eine mögliche Lösung des Elfer-Problems haben die Katalanen bereits im Spiel gegen Celta Vigo präsentiert, als Messi auf seinen Sturmpartner Suarez querlegte und dieser den Ball ins Tor einschob (siehe Video). Zwar gilt auch dieser Penalty als verschossen, am Ende zappelte der Ball dennoch im Tor.

Die anschließende Kritik, die Ausführung wäre überheblich gewesen, kann Enrique nicht verstehen: "In diesem Land (Spanien, Anm.) wird ein Tritt gegen einen Gegenspieler eher akzeptiert als etwas Einfallsreiches."

 
Wer am Wochenende gegen Las Palmas (Samstag, 16 Uhr, LIVE bei LAOLA1.tv) im Fall des Falles vom Punkt antreten wird, ist noch nicht bekannt. Die Statistik spricht am ehesten für Messi. Der Argentinier hat in seiner Karriere nur 16 von 79 Versuchen vergeben, in dieser Saison scheiterte er bewerbsübergreifend bei fünf Antritten zwei Mal, inklusive der Vorlage auf Suarez.

Der Urugayer trat gegen Gijon zum dritten Mal an, es war sein erster Fehlversuch. Neymar scheiterte bei vier seiner acht ausgeführten Strafstößen.

Trifft "MSN" weiter nach Belieben aus dem Spiel, bleibt die Elfer-Schwäche nur ein Nebenaspekt. Doch in der Champions League könnte man diese teuer bezahlen.


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