Messi zu Haftstrafe verurteilt

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Entscheidung im Fall Lionel Messi! Der argentinische Superstar wird von der spanischen Justiz zu 21 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, daher bleibt Messi auf freiem Fuß.

Dem Stürmer des FC Barcelona wird vom spanischen Fiskus vorgeworfen, zwischen 2007 und 2009 4,1 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Auch sein Vater wurde verurteilt, er fasst ebenfalls 21 Monaten Haft auf Bewährung aus.

Zudem müssen beide eine Geldstrafe in Höhe von 3,7 Millionen Euro bezahlen.

In Spanien ist es üblich, dass Haftstrafen unter zwei Jahren auf Bewährung ausgesetzt werden, sofern keine Vorstrafe vorliegt.

"Von nichts eine Ahnung"

Bei den Steuern geht es um Einnahmen aus Bildrechten. Bei seiner Aussage vor Gericht am 2. Juni hatte Messi versichert, "von nichts eine Ahnung" gehabt zu haben. "Ich habe meinem Vater vertraut, ich spiele nur Fußball", beteuerte der fünffache Weltfußballer.

Die Staatsanwaltschaft hatte dafür plädiert, das Verfahren gegen den Kicker einzustellen, weil dieser sich nicht um finanzielle Dinge gekümmert habe. Entgegen der Forderung der Staatsanwaltschaft hatten die Anwälte des Finanzamts aber nicht nur für den Vater, sondern auch für Messi junior 22 Monate Haft gefordert.

Gegen das jetzige Urteil kann vor dem spanischen Höchstgericht Einspruch eingelegt werden.

Messi als Topverdiener

Messi verdiente laut "Forbes Magazine" in den vergangenen zehn Jahren insgesamt rund 350 Millionen Dollar (314,01 Mio. Euro).

Mit Barcelona gewann er im Mai das Double aus Meisterschaft und Cup, mit dem Nationalteam verlor er vor einigen Tagen das Finale der Copa America gegen Chile im Elfmeterschießen und gab danach seinen Rücktritt aus der Auswahl seines Landes bekannt.


Das sagt die LAOLA1-Dreierkette zu Messis Rücktritt vom Nationalteam:

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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