Benzemas Kontaktverbot mit Valbuena aufgehoben

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Ein Gericht in Versailles hat am Donnerstag das Kontaktverbot von Karim Benzema mit Mathieu Valbuena aufgehoben.

Der 28-Jährige darf sich damit wieder mit seinem Nationalteamkollegen treffen. Trotz eines Einspruchs der Staatsanwaltschaft ist die Aufhebung ab sofort wirksam. Das Berufungsgericht entscheidet am 4. März über den Einspruch. Die anderen Beschuldigten darf Benzema weiterhin nicht treffen.

Der Stürmer wird beschuldigt, in der Erpressungsaffäre um ein Sexvideo als Komplize agiert zu haben.

Gegen den Real-Spieler wird seit November ermittelt. Valbuena von Olympique Lyon war im Juni mit der Veröffentlichung eines Sex-Videos bedroht worden, sollte er nicht 150.000 Euro zahlen. Benzema drohen mindestens fünf Jahre Haft.

"Die Ehre reinwaschen"

In einer ersten Reaktion spielte sein Anwalt Alain Jakubowicz die Bedeutung der Aufhebung herunter. Ziel der Verteidigung sei es, "die Ehre von Karim Benzema reinzuwaschen".

Wegen der Beschuldigungen war Benzema vom französischen Verband FFF im Dezember für die Nationalmannschaft für unbestimmte Zeit gesperrt worden, nun steigen seine Chancen, doch noch für die EM im Juni im eigenen Land nominiert zu werden.

Benzema beteuerte mehrfach seine Unschuld und beklagte eine "Vorverurteilung" durch die Medien. Man ziehe ihn "durch den Dreck".

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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