Auf die große Janko-Show folgt eine Lift-Panne

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Marc Janko erwischt nach seiner Glanzleistung beim 3:2 gegen Luzern keinen guten Start in den nächsten Tag.

Der 33-Jährige steckt mit einigen Basel-Kollegen in einem Lift fest. Davon berichtet der Angreifer auf Twitter.

Zumindest am Feld läuft es für ihn momentan aber nach Wunsch. Mit seinem Doppelpack setzte Janko, der in den ersten drei Runden nur einmal in der Startelf stand, ein Statement. Genugtuung vespürt er deshalb keine. "Einzelschicksale haben hier keinen Platz", so der Teamplayer.

Hat er den Stammplatz zurückerobert?

Auch wenn Janko nach außen hin bescheiden bleibt, sein toller Saisonstart (3 Tore in 3 Spielen) dürfte seinem Standing bei Trainer Urs Fischer nicht schaden. Nach der Verpflichtung von Seydou Doumbia musste der ÖFB-Nationalspieler sowohl beim Auftakt gegen Sion als auch nun gegen Luzern zu Beginn auf der Bank Platz nehmen.

Gegen den Klub von Jakob Jantscher bewies Janko aber eindrucksvoll, was ihn so wichtig für Basel macht. Sein Volley zum 2:2-Ausgleich war genauso sehenswert, wie sein souveräner Einkontakt-Abschluss nach einem Steilpass beim 3:2. "Ich hab mir gedacht, dass ich einfach mal drauf los laufe, obwohl ich nicht der Schnellste bin", kommentierte der Stoßstürmer mit einem Schmunzeln.

EURO-Trauma ist vergessen

Insgesamt zeigte sich der Torjäger, der in den Schweizer Gazetten Bestnoten sammelte, nach dem Spiel bescheiden: "Die Jungs haben mir die Bälle gut zugespielt, ich musste nur noch danke sagen."

Die verpatzte EURO, zu der Janko angeschlagen angereist war, ist mittlerweile längst verdaut. "Das war natürlich ein Stachel, der sehr tief gesessen ist, aber ich habe das für mich analysiert und verarbeitet und jetzt schaue ich nur noch nach vorne."

Mit dem FC Basel hat er schließlich gute Chancen, in dieser Saison weitere Titel einzuhamstern. Zudem warten auf ihn Auftritte in der Champions League, für die der FCB fix qualifiziert ist.

 

VIDEO: Marc Janko engagiert sich auch für soziale Zwecke. Hör zu, was er zu sagen hat!

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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