Hütters Young Boys in Remis-Krise

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Adi Hütter hat es bei den Young Boys Bern derzeit nicht leicht.

In den letzten neun Liga-Spielen konnte seine Mannschaft nur einen Sieg einfahren. Dafür erreichte man in diesem Zeitraum gleich sechs Mal ein 1:1, so auch zuletzt gegen Vaduz.

"Die vielen Unentschieden bringen uns nicht weiter", wird der Coach beim "Bund" zitiert. Wie der "Blick" vorrechnet, hält der Vorarlberger mittlerweile in Bern bei einem schlechteren Punkteschnit pro Spiel (1,62 Zähler) als sein Vorgänger Uli Forte (1,72).

Die Schweizer Medien spekulieren, die Gegner hätten sich mittlerweile auf Hütters forsches Angriffs-Pressing eingestellt. Denn in seinen ersten vier Liga-Spielen fuhr der 46-Jährige, der Salzburg letztes Jahr zum Double führte, noch vier Siege ein.

Direkte Kritik an Hütter kommt trotzdem nicht auf. Sportchef Fredy Bickel lobt seinen Trainer sogar für seine positive Art. "Es liegt in den Köpfen der Spieler", meint Bickel zu wissen, wo der Haken liegt. "Was mich bedenklich stimmt: Die beiden Meisterschaftsspiele waren die schwächsten im Jahr 2016. Jedes Testspiel war besser."

In der Tabelle sind die Young Boys, die Platz zwei als Ziel ausgegeben haben, momentan Dritter. Am Samstag wartet Thun auf Hütter und Co.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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