Das Power-Ranking der Legionäre: Plätze 1 bis 10

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Der Saisonstart der internationalen Top-Ligen liegt hinter uns. 

Erste Tendenzen, wo für die Klubs die Richtung hingeht, sind erkennbar. Dasselbe gilt auch für Österreichs Fußball-Legionäre.

Nicht allzu viele von ihnen erwischten einen guten Start. Wir haben versucht, die bisherigen Leistungen der ÖFB-Fußballer im Rahmen eines Power-Rankings einzuordnen.

Als Maßstab für die Reihung dienten verschiedene Variablen: Natürlich die Leistungen der Spieler und die Platzierung ihrer Teams, deren Liga-Zugehörigkeit sowie die Frage, ob die Erwartungen übertroffen oder nicht erfüllt wurden. Auch das Standing im Nationalteam wurde berücksichtigt.

Das Ranking gliedert sich in drei Teile:

Hier findest du die Plätze 20 bis 11.

Hier findest du die Plätze 30 bis 21.

10. Aleksandar Dragovic (Bayer Leverkusen)

Bei Kiew war noch alles in Butter. Seit seinem Wechsel nach Leverkusen ging es jedoch bergab. Besonders bitter gestaltete sich sein Auftritt beim 3:2 gegen Mainz, als er beide Gegentore mitverschuldete und zur Halbzeit ausgewechselt wurde. Mit Jonathan Tah und Ömer Toprak hat er starke Konkurrenz auf seiner Position.

2 Pflichtspiele/2 Mal Startelf (Dynamo Kiew: 5/5)

 

9. Martin Hinteregger (FC Augsburg)

Mit einem verschuldeten Elfer ging seine Augsburg-Karriere denkbar schlecht los. Seitdem hat sich der Innenverteidiger defensiv stabilisiert. Nach vorne hin gehört er sowieso zu den spielerisch besten Vertretern seiner Zunft. Für Augsburg könnte sich seine Verpflichtung noch richtig lohnen. Zuletzt ließ er sich gegen Leipzig auch nicht von Pfiffen aus der Ruhe bringen.

5 Pflichtspiele/5 Mal Startelf

 

8. Zlatko Junuzovic (Werder Bremen)

Gleich zum Saison-Auftakt bekam er im Pokal ein blaues Auge verpasst. Symptomatisch für den Start der Bremer, bei dem sich auch der ÖFB-Nationalspieler nicht mit Ruhm bekleckerte. Seit dem Trainer-Wechsel läuft es jedoch auch bei "Zladdi" besser. Gemeinsam mit Neuzugang Serge Gnabry treibt er die Bremen-Offensive an.

6 Pflichtspiele/6 Mal Startelf
1 Tor/1 Assist

 

7. Marko Arnautovic (Stoke City)

Vor der Saison war die Euphorie groß. Vertrag gerade erst verlängert, Stoke ging auf einen Europacup-Platz los. Und jetzt? Zwei mickrige Punkte nach sieben Runden. Immerhin gehört "Arnie" aber noch zu den positiveren Erscheinungen seines Teams, auch wenn er für seine Leistung gegen ManUnited zuletzt Kritik einstecken musste. Alle Beteiligten haben sich mehr erhofft.

9 Pflichtspiele/9 Mal Startelf
2 Tore/1 Assist

 

6. Marc Janko (FC Basel)

Eine hartnäckige Verletzung setzte ihn zuletzt außer Gefecht. Ansonsten aber ein gelungener Saisonstart. Mit Seydou Doumbia wurde ihm ein Top-Stürmer vor die Nase gesetzt. Janko nahm den Konkurrenzkampf an und scorte verlässlich. In der Liga braucht er nur 95 Minuten für ein Tor - diese Quote kann sich sehen lassen. Hoffentlich erreicht er nach seinem Comeback bald wieder die Top-Form.

9 Pflichtspiele/6 Mal Startelf
4 Tore/1 Assist

 

5. Christian Fuchs (Leicester City)

In der Premier League läuft es für Titelverteidiger Leicester noch nicht ganz nach Wunsch, dafür fuhren Fuchs und Co. in der Champions League schon zwei Siege ein. Der zurückgetretene Teamkapitän bereitete den allerersten Leicester-Treffer in der Königsklasse per Einwurf vor. Auch in der Liga gelang ihm schon ein Assist. Mit Jeffrey Schlupp (23) stünde Coach Ranieri eigentlich eine jüngere Alternative zur Verfügung, doch der Italiener weiß, was er an Fuchs hat.

10 Pflichtspiele/10 Mal Startelf
2 Assists 


4. Stefan Ilsanker (RB Leipzig)

Egal ob bei der EURO, in Deutschlands erster oder zweiter Liga - Ilsanker räumt überall ab. Der Bulle besitzt die überragende Fähigkeit, sich dem Niveau seiner Gegenspieler anzupassen und dagegen zu halten. Das hat er sowohl bei der EM gegen Cristiano Ronaldo als auch nun zum Saisonstart gegen Dortmund und Co. gezeigt. Seine Zweikampfstärke und Spielintelligenz sind Grundsteine für Leipzigs Pressing-Maschine.

7 Pflichtspiele/6 Mal Startelf

 

3. Sebastian Prödl (Watford FC)

Dieser Mann hat niemand Geringeren als Zlatan Ibrahimovic abmontiert. Mit seiner Leistung gegen ManUnited hat er sich bei Watford ein Denkmal gesetzt. Alleine deswegen hat er sich den Platz in den Top 3 verdient. Auch sonst scheint der Innenverteidiger mit der Spielweise von Neo-Coach Mazzari (Dreierkette!) gut zurecht zu kommen. Von den lokalen Zeitungen wurde der Steirer oft mit Top-Noten bedacht.

7 Pflichtspiele/6 Mal Startelf

2. Marcel Sabitzer (RB Leipzig)

Timo Werner kam um 10 Mio Euro, Oliver Burke um 15 Mio. In der Leipzig-Offensive tummeln sich die Top-Talente und dennoch hat Marcel Sabitzer seinen Stammplatz sicher. Beim 1:1 gegen Köln glänzte er mit einem Traum-Assist, auch gegen Augsburg trumpfte er mit zwei Vorlagen auf. Zudem hat er das Fore-Checking der Bullen perfekt verinnerlicht. Guter Saisonstart!

7 Pflichtspiele/7 Mal Startelf
1 Tor/3 Assists

 

1. David Alaba (FC Bayern)

Formtief bei der EURO? Das war einmal. Bei den Bayern präsentiert sich David Alaba so stark wie eh und je. Die Abkehr von Guardiolas Rotations-Strategie scheint ihm gut zu tun. Unter Neo-Coach Ancelotti kam der 24-Jährige mit Ausnahme der ersten Pokal-Runde (Innenverteidiger) immer als Linksverteidiger zum Einsatz. Dort ruft er seine Weltklasse-Leistungen konstant ab.

9 Pflichtspiele/8 Mal Startelf
2 Assists

Hier findest du die Plätze 20 bis 11.

Hier findest du die Plätze 30 bis 21.

David Alaba wird gegen Georgien sein 50. Länderspiel für das ÖFB-Team bestreiten. LAOLA1 wagt deshalb mit 50 Bildern eine Zeitreise in der Karriere des 24-Jährigen. Lustig, kurios, emotional - hier ist für jeden etwas dabei:

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Bereits in diversen Nachwuchs-Nationalteams kam Alaba zum Einsatz.

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Das gefürchtete Austria-Wien-Nachwuchstrio Alexander Aschauer, Christoph Knasmüllner und David Alaba.

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Bereits früh setzte er Ausrufezeichen - wie beim Toto Jugend Cup 2008.

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Na, wer kennt noch alle Nachwuchsteamspieler? Die Auflösung von links nach rechts: Marco Djuricin, David Alaba, Daniel Luxbacher, Christoph Knasmüllner, Tobias Kainz.

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Andreas Herzog holte ihn bereits mit 17 Jahren ins U21-Team.

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Und wenig später war er unter Teamchef Didi Constantini erstmals im A-Team dabei.

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Der Tiroler galt als einer der größten Förderer des Linksfußes.

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Am 14. Oktober 2009 feierte er im WM-Quali-Spiel gegen Frankreich sein Debüt im A-Team. Mit 17 Jahren und 112 Tagen ist er der jüngste Teamspieler Österreichs aller Zeiten.

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Auch Stefan Maierhofer nahm sich den Teenager zur Brust.

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Mit Marko Arnautovic verbindet Alaba eine enge Freundschaft.

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Manchmal ärgerte er sich...

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... manchmal jubelte er so schön wie kaum ein anderer.

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Und manchmal saß er einfach nur so da.

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Im Sitzen kann Alaba nicht nur posieren sondern sogar einige Kunststücke mit den Ball.

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Im Training mit Buddy Arnautovic.

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Das gefiel auch dem ehemaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer.

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Was Sebastian Prödl hier mit Alabas Finger vor hatte, wissen wir nicht. Er aber anscheinend auch nicht.

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In seinem 20. Länderspiel durfte Alaba erstmals über ein Tor jubeln.

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Am 16. Oktober 2012 erzielte er gegen Kasachstan sein Premieren-Tor.

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Das freute auch Papa George und Mama Gina.

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Jubeln konnte er schon immer.

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Auch oben ohne machte der Wiener eine gute Figur.

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Mit solchen Einlagen im Training brachte Alaba selbst seine Mitspieler zum Staunen.

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Was folgte, war eine höchst erfolgreiche EM-Qualfikation.

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Was Alaba und Franz Wohlfahrt hier gemacht haben, wissen nur die beiden...

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Vor allem Alabas Frisur änderte sich im Laufe der Zeit immer wieder stark. Hier noch ganz kurz,...

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... dann schon wieder länger.

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Was Herbert Prohaska dem Bayern-Star hier wohl flüsterte?

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Auch EX-ÖFB-Generaldirektor Gigi Ludwig kam Alaba gefährlich nahe.

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In Schweden fixierte Alaba mit dem ÖFB-Team die EURO-Teilnahme.

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Selbst Superstar Zlatan Ibrahimovic gratulierte.

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David Alaba beim Lesen der LAOLA1-News auf seinem Smartphone. Okay, das muss nicht stimmen. Wir gehen aber einfach einmal davon aus...

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Vor der EURO präsentierte Alaba seinen neuen Look.

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Glück sollte dieser aber nicht bringen.

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Auch Bundeskanzler Christian Kern überzeugte sich höchstpersönlich davon.

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Bei der EURO geriet Alaba ins Kreuzfeuer der Fans.

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Dabei hätte ein einziger Schuss gegen UNgarn alles ändern können. Zwei Zentimeter weiter links, Tor, Sieg, Aufstieg in der Gruppe, Alaba der gefeierte Held.

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Doch es kam nicht so und Alaba wurde die Schuld für das EURO-Aus in die Schuhe geschoben. Papa George versuchte, seinen Sohn zu trösten.

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Am Ende der EURO hatte Alaba nicht viel zu lachen.

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Bei seinem 50. Länderspiel sind die Haare wieder schwarz.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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