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Zidane, Maradona und Co. - Transfers, die nie Realität wurden ... Bild 1 von 14 | © getty
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Für einen europäischen Klub lief Pele nie auf, viel fehlte Mitte der 60er Jahre aber nicht. "Real Madrid wollte mich, Manchester United und Juventus Turin auch", enthüllte die brasilianische Legende einmal. Von seinem FC Santos konnte er sich damals aber nicht trennen: "Ich habe viel über einen Wechsel nach Europa nachgedacht, aber ich habe es vorgezogen, bei meinem Herzensklub zu bleiben." Bild 2 von 14 | © getty
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Harry Haslam, damals Coach von Sheffield United, stach 1978 bei einer Argentinien-Reise der 17-jährige Diego Maradona ins Auge. Trotz seiner Bemühungen konnte er den Verein nicht davon überzeugen, die 200.000 Pfund Ablöse an die Argentinos Juniors zu überweisen. Stattdessen eiste Sheffield Alejandro Sabella für 160.000 von River Plate los. Bild 3 von 14 | © getty
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Auch ein Sir ist vor Fehlern nicht gefeit. Bobby Robson nahm Anfang der 80er Jahre Abstand davon, Ruud Gullit und Paul Gascoigne für Ipswich Town zu verpflichten. Nach Probetrainings hatte Robson Bedenken ob Gullits Disziplin ... Bild 4 von 14 | © getty
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... Gascoigne soll für den Geschmack von Robson zu beleibt gewesen sein. Als Teamchef verhalf Robson Gascoigne später zum Nationalmannschaftsdebüt und es entwickelte sich eine enge, freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden. Bild 5 von 14 | © getty
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Ende 1991 warf Eric Cantona in Diensten von Nimes den Ball nach einem Schiedsrichter und fasste eine einmonatige Sperre aus, die sich auf zwei Monate erhöhte, nachdem er bei der Anhörung jedes Mitglied des Strafausschusses als Idiot bezeichnete. Daraufhin beendete er seine Karriere, konnte von Teamchef Platini aber zum Weitermachen bewegt werden ... Bild 6 von 14 | © getty
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Platini verschaffte ihm ein Probetraining bei Sheffield Wednesday. Da an jenem Tag aber sehr schlechtes Wetter herrschte, meinte Owls-Coach Trevor Francis, er könne sich kein Urteil bilden und forderte ein weiteres Probetraining. Beleidigt zog Cantona von dannen und unterschrieb bei Leeds United. Bild 7 von 14 | © getty
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1995 wollte Blackburn-Trainer Kenny Dalglish unbedingt Zinedine Zidane von Bordeaux verpflichten. Rovers-Besitzer Jack Walker redete ihm das aus und meinte: "Warum willst du Zidane, wo wir doch Tim Sherwood haben?" Sherwood sollte weit über 200 Spiele für Blackburn bestreiten, aber Zidane war drei Jahre später Weltfußballer. Bild 8 von 14 | © getty
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Dennis Bergkamp wäre heute wohl keine Arsenal-Legende, hätte 1995 der Wechsel zu Tottenham geklappt. Die Spurs suchten Ersatz für Jürgen Klinsmann, der sich nach nur einer Saison zum FC Bayern verabschiedete und hatten die Chance, Bergkamp zu verpflichten. Spurs-Boss Alan Sugar wollte aber keinen weiteren 'Söldner' aus dem Ausland, der es Klinsmann gleichtun könnte, und entschied sich für den Engländer Chris Armstrong von Crystal Palace. Bild 9 von 14 | © getty
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Er hätte sich in Arsenal verliebt, sagte Cristiano Ronaldo 2003 nach einem Besuch bei den Gunners. Arsene Wenger konnte sich aber mit Sporting nicht über die Ablöse einigen. Liverpool (Cristiano: "Liverpool ist einer der besten Klubs in England, es wäre ein Traum für jeden Spieler, für diesen Verein aufzulaufen. Ich hoffe sie werden ein Angebot machen, dass Sporting und mir passt.") blitzte mit einer 5,7-Mio.-Pfund-Offerte ab. So ging Ronaldo für 12,5 Mio. zu ManUnited. Bild 10 von 14 | © getty
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2004 gaben sich die großen Namen bei Bolton die Klinke in die Hand. Jay-Jay Okocha, Youri Djorkaeff und Fernando Hierro liefen für die Wanderers auf. Die Verpflichtung von Rivaldo scheiterte aber an den Forderungen des Brasilianers. "Es gibt eine Chance, solange der Klub mehr Geld bietet und erfüllt, was ich fordere", meinte Rivaldo, woraufhin das Interesse von Sam Allardyce schwand. Bild 11 von 14 | © getty
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Aston Villa leistete sich 2009 zwei kapitale Fehler. Der Klub aus Birmingham war auf der Suche nach einem neuen Stürmer an Edinson Cavani dran und sein damaliger Klub Palermo wäre dem Vernehmen nach sogar bereit gewesen, ihn unter seinem Marktwert abzugeben ... Bild 12 von 14 | © getty
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Auch River Plates Radamel Falcao hätte man für rund fünf Millionen Pfund haben können. Villa-Coach Martin O'Neill lehnte aber beide ab, weil er einen Mann wollte, der die Premier League kannte. Seine Wahl fiel auf Wigans Emile Heskey.  Bild 13 von 14 | © getty
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Manchmal können die handelnden Personen, in diesem Fall 2010 Sam Allardyce, aber gar nichts für einen verpassten Transfer. Lech Posen akzeptierte Blackburns Angebot für Robert Lewandowski, der wenig später nach England reisen sollte. Doch die Aschewolke von Vulkan Eyjafjallajökull legte nicht nur Europas Flugverkehr lahm, sonden auch Blackburns Transferbemühungen. Lewandowski reiste nach Dortmund und unterschrieb dort. "Darüber denke ich jedes Mal nach, wenn ich ihn spielen sehe", gestand Big Sam 2013. Bild 14 von 14 | © getty
 

Das Scheitern von Wechseln gehört in England genauso zum Transfergeschäft wie die aberwitzigen Millionen-Beträge, die dort hin und her geschoben werden. Siehe etwa Peter Odemwingie. Selbst große Stars schrammten haarscharf an dem einen oder anderen Engagement vorbei bzw. erkannten die jeweiligen Klubverantworlichen nicht, welche Ausnahmekönner sie sich da durch die Lappen gehen ließen.

Aber wer braucht schon Zinedine Zidane, wenn er Tim Sherwood hat?

 


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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