Prödl: "Daran denke ich nach meiner Karriere"

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Sebastian Prödl ist nach seiner Man-of-the-Match-Darbietung bei der 3:1-Sensation Watfords gegen Manchester United auf der Insel in aller Munde - die englische Presse feiert ihn vor allem dafür, wie er Superstar Zlatan Ibrahimovic entschärft hat.

"Ich habe schon einige Mal gegen ihn gespielt. Er ist einer der weltbesten Stürmer, also bist du mehr in Alarmbereitschaft, wenn du gegen ihn spielst. Er ist immer in der Lage, Tore zu erzielen, egal aus welcher Position", schildert der Steirer.

Die Video-Highlights von Prödls großartiger Performance:

(Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)

"Wir mussten es hinkriegen, sehr eng zu verteidigen. Wenn er auf mich getroffen ist, war es meine Aufgabe, ihn so gut wie möglich zu verteidigen. Das ist mir gut gelungen", erklärt Prödl auf der Watford-Homepage weiter.

A day to remember

Letztlich zwang der Underdog natürlich nicht nur Ibrahimovic, sondern auch seine Kollegen in die Knie - ein Highlight, das der ÖFB-Teamspieler nicht so schnell vergessen wird:

"Das ist natürlich ein erinnerungswürdiger Tag, weil wir Man United geschlagen haben und ich meinen Teil zum Erfolg beitragen konnte. Nach meiner Karriere werde ich natürlich an diesen Tag zurückdenken."

"Es ist ein herausragender Sieg, eine massive Team-Performance. Ich denke, es kommt nicht so oft vor, dass du diese Art von Spielen mit solch einer guten Leistung gewinnst. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Performance und den drei Punkten. Mit sieben Punkten aus den ersten fünf Spielen ist uns ein toller Start gelungen", findet Prödl.

Umso mehr, wenn man das schwere Auftakt-Programm von Watford bedenkt. Nach dem Remis bei Southampton mussten die "Hornets" zu Hause gegen Chelsea und Arsenal ran - und verloren jeweils. Nach dem ersten Saison-Sieg bei West Ham konnte nun im dritten Versuch ein großer Name geschlagen werden.

"Sie haben gerade 100 Millionen für Pogba ausgegeben"

Sehr zur Freude der Anhängerschaft. "Der Support war unglaublich", strahlt der Innenverteidiger, "ich kann mich nicht erinnern, dass es in diesem Stadion schon einmal so laut gewesen ist."

Gewohnt bescheiden bedankte sich Prödl bei allen Vorderleuten, die der Abwehr beim Verteidigen gegen die gegnerischen Superstars vorbildlich geholfen haben. Letztlich lässt sich die Elf von Trainer Jose Mourinho auch nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bezwingen.

"Man United war in der zweiten Hälfte besser. Sie sind auch ein Weltklasse-Team mit Weltklasse-Spielern - sie haben gerade 100 Millionen für Paul Pogba ausgegeben. Also kommen sie natürlich aus der Pause und versuchen das Spiel zu gewinnen. Dazu sind sie auch in der Lage. In der Vergangenheit haben wir solche Spiele gegen Ende hin auch nicht gut über die Runden gebracht", meint Prödl.

Der Unterschied an diesem speziellen Tag liegt für den 59-fachen Internationalen in der Leistung in der ersten Stunde des Spiels: "Dadurch haben wir daran geglaubt, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Es konnte nur eine Wahl geben, und die hieß FC Watford."

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Sebastian Prödl

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