Leicester will Tabellenführung unterm Christbaum

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Leicester City steht unmittelbar davor, Weihnachten als Tabellenführer der Premier League zu feiern. Mit einem Sieg am Samstag bei Everton würde das Sensationsteam auf Platz eins in die intensive "Festive Period" gehen.

Chelsea bekommt es im ersten Spiel nach der Entlassung von Jose Mourinho mit Sunderland zu tun. Stoke empfängt Crystal Palace, ManUnited hat Norwich zu Gast. Liverpool muss nach Watford, Tottenham nach Southampton.

Das Spitzenspiel steigt am Montag zwischen Arsenal un ManCity.

Schwierige Aufgabe bei Everton

Der Weg zu drei Punkten im Goodison Park wird für Leicester aber besonders steinig. Everton gilt als extrem heimstark und als Team, das weit mehr Potenzial besitzt, als es der aktuelle Tabellenplatz zehn vermuten lässt. Als Prunkstück der seit acht Partien ungeschlagenen "Toffees" gilt die Offensive mit Ex-Barcelona-Profi Gerard Deulofeu als Assistgeber und Romelu Lukaku als Vollstrecker. Der Belgier brachte es in dieser Saison auf zwölf Tore und erzielte in den jüngsten sechs Premier-League-Partien immer zumindest einen Treffer.

Damit fehlen dem Everton-Goalgetter noch fünf erfolgreiche Matches auf den kürzlich aufgestellten Rekord von Leicester-Stürmer James Vardy. Englands Neo-Teamspieler (15 Treffer) bildet gemeinsam mit dem Algerier Riyad Mahrez (11) das derzeit gefürchtetste Angriffsduo der Liga, das den Club eine Ablösesumme von nicht einmal zwei Millionen Euro kostete.

Mittlerweile sind die beiden nur noch um zweistellige Millionensummen zu haben. Manchester United soll interessiert sein, doch Leicester-Coach Claudio Ranieri stellte bereits klar, dass kein Spieler in der Wintertransferzeit verkauft werde.

"Tabellenführung ist verdient"

Auch sein Everton-Kollege Roberto Martinez will im Jänner keinen seiner begehrten Spieler - dazu zählt neben Lukaku auch Innenverteidiger John Stones - ziehen lassen. Der Spanier hofft für die weitere Saison auf einen ähnlichen Erfolgslauf wie jenen der "Foxes", vor denen er großen Respekt zeigte. "Normalerweise stehen die großen, reichen Klubs ganz vorne, aber Leicester hat sie alle hinter sich gelassen, spielt erfrischend und ist eine Inspiration. Die Tabellenführung ist verdient", betonte Martinez.

Sollte sein Klub gegen Leicester punkten, wäre Arsenal mit einem Sieg am Montag im Schlager daheim gegen Manchester City neuer Spitzenreiter. Sebastian Prödl könnte nach überstandener Wadenverletzung im Heimspiel gegen Liverpool sein Comeback für Watford geben.

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