Großkreutz trifft im DFB-Pokal auf "seinen" BVB

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Am Dienstag steht das Viertelfinale im DFB-Pokal am Programm. Ein besonderes Duell wartet auf Kevin Großkreutz, der mit dem VfB Stuttgart auf Ex-Klub Dortmund trifft.

"Für mich ist das ein ganz besonderes Spiel, das ist kein Geheimnis. Ich habe 27 Jahre dort gelebt. Das ist immer mein Zuhause. Doch jetzt spiele ich aber für den VfB. Da werde ich alles geben", erklärt der 27-Jährige. Die Schwaben strotzen nach vier Siegen en suite vor Selbstvertrauen.

Im zweiten Spiel empfängt Leverkusen Bremen.

In Dortmund ist man auf die wiedererstarkten Schwaben vorbereitet. Das souveräne 4:1 gegen Stuttgart im Punktspiel Ende November ist für BVB-Verteidiger Mats Hummels kein Maßstab mehr:

"Stuttgart ist jetzt deutlich stärker." Den Anblick des einstigen Mitstreiters im Trikot eines anderen Vereins findet der Kapitän jedoch gewöhnungsbedürftig. "Dass hat es noch nicht gegeben, dass einer von der Südtribüne gegen den BVB spielt", sagte der Weltmeister den "Ruhr Nachrichten" mit Verweis auf die Vergangenheit von Großkreutz.

Bremen benötigt gegen Leverkusen eine deutlich stärkere Leistung, als zuletzt beim 1:5 gegen Mönchengladbach. "Wir können nicht nur sofort wieder etwas gutmachen, sondern auch Geschichte schreiben", sagte Werder-Trainer Viktor Skripnik.

"Wenn wir 100 Prozent auf den Platz bringen, wissen wir, dass wir was erreichen können. Fußball spielen können wir, jeder sieht das."

Schmidt warnt vor Bremen

Auch bei Bayer 04 weiß man, dass das 1:5 nicht der Bewertungsmaßstab für die Bremer Qualität ist. "Wir dürfen sie nicht unterschätzen", warnte Ex-Salzburg-Trainer Roger Schmidt vor dem sechsfachen Pokal-Gewinner.

Schließlich hätten die Hanseaten in den ersten Rückrundenpartien auf Schalke (3:1) und gegen Hertha BSC (3:3) "große Moral bewiesen und gezeigt, dass sie Spiele drehen können". Die Statistik zumindest spricht für die Norddeutschen: In den bisherigen fünf Cup-Begegnungen beider Teams behielt Werder stets die Oberhand.

Bayern am Mittwoch

Am Mittwoch greift schließlich Double-Gewinner Bayern München ein. Der Bundesliga-Spitzenreiter bekommt es mit Zweitligist VfL Bochum zu tun.

Damit der Titelverteidiger in Bochum keine böse Überraschung erlebt, erinnerte Thomas Müller seine Münchner Mannschaftkollegen an den letzten Pokalauftritt beim VfL im Dezember 2011, als erst der späte Treffer von Arjen Robben in der Nachspielzeit für das kappe 2:1 sorgte: "Das war damals sehr knapp."

Hertha träumt vom ersten Finaleinzug seit 1981 

Bei Hertha BSC träumt man ebenfalls weiter vom ersten Finale im heimischen Olympiastadion seit der Saison 1980/81. Die nächste Hürde auf dem Weg dorthin, Zweitligist 1. FC Heidenheim, scheint überwindbar.

"Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Aber bisher haben es die Jungs immer hingekriegt", sagte Pal Dardai vor dem vierten Pokalspiel seiner Mannschaft gegen einen Zweitligisten in Serie. Bereits im Sommer hatte der Hertha-Coach das Finale im eigenen Stadion als Ziel ausgegeben.

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