Nach Skandal: Schmidt droht lange Sperre

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Leverkusen-Trainer Roger Schmidt droht nach dem von ihm provozierten Skandal im Bundesliga-Spiel gegen Dortmund (0:1) eine längere Sperre.

Das bestätigt Hellmut Krug, der Schiedsrichterberater der DFL, gegenüber der "Bild"-Zeitung. Mangels Präzedenzfall kann über das mögliche Strafmaß aber nur spekuliert werden.

Für Spieler sieht die Rechts-und Verfahrensordnung bei Nichtbefolgung der Anordnungen des Schiedsrichters Sperren von einer Woche bis zu drei Monaten vor.

Kritik an Schmidt

Die Entscheidung über die Sperre soll am "Dienstagnachmittag oder Mittwoch" fallen, kündigt Anton Nachreiner gegenüber "Sport 1" an. Der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses kritisiert Schmidt ausdrücklich: "So ein Verhalten ist noch nie da gewesen. Wenn der Trainer einfach nicht gehen will, was soll der Schiedsrichter da noch machen? Ein Spieler muss auch gehen, wenn er des Feldes verwiesen wird, auch, wenn es ein umstrittener oder ungerechter Platzverweis ist."

Schmidt provozierte eine fast zehnminütige Spielunterbrechung, weil er sich der Weisung des Referess, sich auf die Tribüne zu begeben, widersetzte. Der Leverkusen-Trainer hatte davor lautstark kritisiert, dass die Dortmunder im Vorfeld ihres Treffers einen Freistoß 5,80 Meter vom Ort des Foulspiels entfernt durchführten.

Nach dem Spiel zeigte sich der ehemalige Salzburg-Meistermacher aber reumütig:

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