Leipzig wie einst Sensations-Meister Lautern

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Durch das 1:0 beim VfL Wolfsburg ist RB Leipzig nach sieben Bundesliga-Spieltagen noch immer ungeschlagen. Damit sind die Sachsen der beste Aufsteiger seit Kaiserslautern, das 1997/98 am Ende sogar die Meisterschale stemmte.

Mit zwei Punkten Rückstand auf Leader Bayern liegt Leipzig punktgleich hinter Köln auf Rang drei, was der Konkurrenz Respekt abringt.

"Die Art und Weise, wie sie gewinnen, ist beängstigend", meint Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler gegenüber "Sky" sogar.


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Traumziel Champions League

Bei der Mannschaft wächst mit jedem Erfolg das Selbstvertrauen. "Sieben Spiele ungeschlagen ist für einen Aufsteiger wirklich stark. Aber es hat einen Grund, warum wir da oben stehen", so Emil Forsberg, der in Wolfsburg das Goldtor erzielte. "Wir sind eine super Mannschaft. Wir geben immer alles, glauben an uns und haben immer Spaß."

Dabei drohte Forsberg zunächst zum tragischen Helden zu werden, da er vor seinem Treffer vom Elfmeterpunkt scheiterte.

Wohin die Reise der Leipziger heuer führen kann? "Ich sage Champions League, aber die Saison ist noch lang. Wir nehmen jedes Spiel für sich", sagt der Schwede.

Auf Limitsuche

Sein Trainer Ralph Hasenhüttl antwortet auf die Frage, was in dieser Saison noch möglich sei, weniger konkret, bestätigt jedoch: "Wir sind mehr als im Soll. Wir sind dabei, unser Limit zu suchen. Wir lernen schnell und können auch ein bisschen Fußball spielen. Hinten raus haben wir auch immer noch was im Tank."

Gleich auf mit Köln-Trainer Peter Stöger die Bayern zu jagen, entlockt dem ehemaligen ÖFB-Teamspieler ein Schmunzeln. "Peter legt immer vor und wir versuchen halt nachzuziehen."

In einer Woche treffen die Leipziger zu Hause mit Werder Bremen auf den nächsten Nachzügler.

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