Kuriose Ansage! Peter Stöger verbietet Fair Play

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Peter Stöger spricht ein Machtwort.

Beim Training des 1. FC Köln erteilt der Coach seinen Spielern den Auftrag, in Zukunft den Ball bei einer Verletzung des Gegners nicht mehr ins Aus zu spielen. "Das ist mir lieber so. Dann haben wir klare Verhältnisse", erklärt der Wiener.

Damit reagiert der 49-Jährige auf das späte Gegentor im letzten Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim, als Kevin Volland das 1:1 erzielte, obwohl Kölns Lukas Klünter verletzt am Boden lag.

Stöger hält Wort

Bereits nach dem hitzigen Unentschieden kündigte Stöger sein Vorgehen an: "Ich werde meinen Jungs und auch den Kollegen vor dem Spiel sagen, dass wir den Ball nicht mehr ins Aus spielen. Dann gibt es die Kategorie Fairplay eben nicht mehr. Dann muss der Schiedsrichter unterbrechen."

Köln-Sportdirektor Jörg Schmadtke kommt seine Entgleisung nach dem Spiel zwischen den "Geißböcken" und Hoffenheim indes teuer zu stehen.

Der Deutsche wird nach seinem Kaugummi-Wurf in Richtung Hoffenheimer Betreuerbank zu einer Geldstrafe von 8.000 Euro verdonnert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wertet die Aktion von Schmadtke als "unsportliches Verhalten".

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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